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Ortsfeuerwehr Krainhagen: Aggregat zur Stromerzeugung ist vorhanden

Neues Löschfahrzeug kommt 2009

Krainhagen (sig). Bürgermeister Oliver Schäfer versicherte den Krainhäger Blauröcken bei ihrer Hauptversammlung, dass die Stadt die notwendige Anschaffung eines neuen Löschfahrzeuges nicht aus den Augen verlieren werde. Der von der Buchholzer Wehr übernommene und inzwischen über 30 Jahre alte Wagen sei nur alseine Zwischenlösung gedacht und soll, sobald es geht, abgelöst werden.

veröffentlicht am 27.02.2008 um 00:00 Uhr

Ortsbrandmeister Stephan Konczak (l.) befördert den Krainhäger F

"Es wird nicht genau das gleiche Fahrzeug sein, wie es für die Vehlener Wehr bestellt worden ist", erklärte Stadtbrandmeister Rolf Schaper. Weil dort der Förderverein eine fünfstellige Summe gespendet hat, enthält dieser Wagen eine eingebaute Motorpumpe. Die Krainhäger Wehr verfügt dann dagegen über eine einschiebbare Pumpe. In jedem Fall gehört aber ein Wassertank mit 600 Litern Inhalt dazu. Eine Rücklage für diese Anschaffung sei bereits gebildet worden, versicherte Ortsbürgermeister Thomas Mittmann. Die Lieferung erfolge aber erst 2009. Bereits angeschafft worden ist ein Aggregat zur Stromerzeugung. Schaper versprach, dass jetzt noch Scheinwerfer plus Stativ dazukommen. 2007 sorgten der Sturm "Kyrill" und starke Regenfälle für zusätzliche Beschäftigung. Insgesamt gab es im Bereich der Bergstadt 115 Einsätze. Im Vorjahr waren es nur 67. Immerhin 40 Blauröcke wurden innerhalb der Stadtfeuerwehr in der richtigen Handhabung der Kettensäge ausgebildet. Bei einem Einsatz war ein Baum in acht Meter Höhe abgeknickt. Dafür musste sogar eine Drehleiter aus Bückeburg angefordert werden. Die Krainhäger Wehr nahm am Brandeinsatz in einer Gelldorfer Lackiererei teil und wurde außerdem zu einem Kellerbrand in der Nordstraße gerufen. Bei einem Feuer in der Waldgrundstraße musste eine Person gerettet werden, eine weitere brach auf der Straße zusammen. Große Gefahr drohte durch ausströmendes Gas in der Waldgrundstraße. Erfreulicherweise entzündete sich das explosive Gas-Luft-Gemisch nicht. Zusammen mit der Kreisfeuerwehrbereitschaft Süd waren Mitglieder der Krainhäger Wehr beim Hochwasser der Innerste in Bad Salzdetfurth gefordert. Außerdem gab es zahlreiche Übungen, aber auch Fehlalarme beim Kreisaltenheim, in dem an die 350 Rauchmelder installiert sind. Ortsbrandmeister Stephan Konczak lobte den Ausbildungsstand und die Motivation seiner Aktiven, die seit dem Vorjahr alleüber digitale Meldeempfänger erreicht werden können. Für den 15. Mai kündigte er eine Großübung zusammen mit der Gelldorfer Wehr und zwei Einheiten des Deutschen Roten Kreuzes an. Dabei geht es um einen simulierten Verkehrsunfall. Als besonders erfreulich lobte Konczak, dass es mit Patrick Klaus und Olaf Bruder zwei "Seiteneinsteiger" gibt, was selten genug vorkomme. In seinem weiteren Ausblick auf 2008 teilte der Wehrführer mit, dass Gemeinde und Wehr diesmal kein Osterfeuer ausrichten. Eine Wanderung ist für den 31. Mai geplant und für den 29. August ein Dämmerschoppen. Mit zwei Teams will man an den Stadtmeisterschaften im Boulespiel teilnehmen.



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