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Fremdenverkehrsausschuss einigt sich auf Standort am Bahnhof

Neues Klohaus beschlossene Sache

Der Standort für den geplanten Toilettencontainer steht fest (Pfeil). Wichtig war den Ausschussmitgliedern die freie Sicht auf das Häuschen. So soll eine öffentliche Kontolle und der Schutz vor Vandalismus gewährleistet sein. Foto: oke Bad Nenndorf (oke). Die Aufstellung eines Toilettenhäuschens am Bad Nenndorfer Bahnhof ist entschieden. Die Mitglieder im Fremdenverkehrsausschuss einigten sich darauf, auf einem Teilstück zwischen der Gaststätte "Locomotive" und dem Hallenbad-Parkplatz einen Toilettencontainer aufzustellen, der öffentlich und rund um die Uhr zugänglich ist.

veröffentlicht am 18.04.2007 um 00:00 Uhr

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Die Möglichkeit, die bereits vorhandenen Sanitäranlagen des Hallenbades oder des Vereinsheims zu benutzen, schlossen sowohl Mitglieder der CDU-Fraktion als auch der Gruppe SPD/WGL nach kurzer Diskussion aus. Hauptgrund hierfür war vor allem, dass die Toilettenanlagen nicht durchgängig geöffnet seien. Zwar sei die Infrastruktur bereits vorhanden, doch in den Ferien und an Feiertagen sowie nachts blieben beide Einrichtungen geschlossen. Dennoch bereitete die Idee eines frei zugänglichen Toilettencontainers dem SPD-Ratsfraktionsvize Ralph Tegtmeier Sorgen. Vor allem die Folgekosten sowie die mögliche Zerstörung durch Vandalismus müssten im Auge behalten werden. Er habe das Schicksal einer ähnlichen Anlage am Barsinghäuser Bahnhof vor Augen, die vor kurzem aus eben jenem Grund demontiert werden musste. Stadtdirektor Bernd Reese sieht diese Gefahr jedoch durch die soziale Kontrolle gebannt. Zwei Mal täglich fahre ein Angestellter des Bauhofs die angrenzende Bahnhofstraße entlang und könne somit ein Auge auf den Zustand des Häuschens werfen. Des Weiteren stünden fast immer ein oder mehrere Taxis vor dem Restaurant "Locomotive". Zwangsläufig hätten die Fahrer das Areal im Blick. Bezüglich der Finanzierung hatte der stellvertretende Stadtdirektor Heinrich Bremer gute Nachrichten. Bis zu 90 Prozent der mit 30 000 Euro veranschlagten Ausgaben könnten vom Landkreis im Rahmen des Programms "Regionalisierungsmittel" übernommen werden. Die Gespräche hierfür verliefen laut Bremer sehr positiv.



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