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Neues Katastrophenschutzgesetz: Niedersachsen übernimmt Verantwortung bei AKW-Unfällen

Der Niedersächsische Landtag hat am heutigen Mittwoch (20. September) eine Ergänzung des Niedersächsischen Katastrophenschutzgesetzes beschlossen. Damit übernimmt das Land künftig die Verantwortung bei nötigen Schutzmaßnahmen im Falle möglicher Unfälle im AKW Grohnde. "Im Falle von Störfällen sichern wir so eine bessere Koordination der Einsatzkräfte", sagt Ulrich Watermann (SPD). "Die Folgen von Atomunfällen machen nicht vor Landkreisgrenzen Halt. Darum war es dringend nötig, dass die Zuständigkeit und Koordinierung auf Landesebene gebündelt wird", ergänzt Anja Piel (Grüne). SPD und Grüne hatten sich im Landtag dafür eingesetzt, dass auch die Atomanlagen in Niedersachsen unter das Katastrophenschutzgesetz fallen. Die Neuordnung im Atombereich wird am 1. Januar 2019 in Kraft treten.

veröffentlicht am 20.09.2017 um 17:32 Uhr



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