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Eilser feiert in zahlreichen Lokalitäten ruhig in das Neue Jahr hinein / Straßenbaum steht in Brand

Neues Jahr wird standesgemäß begrüßt

Eilsen (sig). Der Kurort mit seinen Nachbargemeinden gehört zu dem Bereich im Schaumburger Land, in dem zwar die Feste auch so gefeiert werden wie sie fallen, aber die Jahreswechsel verlaufen hier meistens nicht besonders aufwändig und geräuschvoll. Die meisten verbringen den Übergang ins neue Jahr daheim im Kreise der engsten Familienangehörigen. Diesmal war aber einiges anders.

veröffentlicht am 02.01.2007 um 00:00 Uhr

Die "Feuerwerker" hielten sich nicht mit kleinen Krachern auf, s

Es gab nicht nur wesentlich mehr Veranstaltungen, sondern auch mehr Gäste, die sich in den heimischen Restaurants und Lokalen bewirten ließen. Die Hausfrauen sollten zum Ausklang des Jahres noch einmal den eigenen Herd kalt lassen. Diese letzte "aushäusige" Phase des alten Jahres begann für viele zwischen 17 und 18 Uhr. Da wurde nämlich schon für einen ausgiebigen "Unterbau" für die Feiern gesorgt, die sich daran anschlossen. Der letzte Tag des alten Jahres hatte recht ruhig begonnen, was eigentlich unüblich ist. Aber weil es ein Sonntag war, gab es keine großen geschäftlichen Aktivitäten. Beim Backwarenstand im Markant-Markt, der morgens einige Stunden geöffnet hatte, waren neben frischen Brötchen vor allem gefüllte "Berliner" gefragt. Die in Fett gebackenen Pfannkuchen mit und ohne Zuckerglasur wurden nach Mitternacht gereicht, nachdem das neue Jahr ausgiebig mit Raketen, Fontänen und Böllern begrüßt worden ist. Am Kiosk an der Julianenstraße trafen sich vor allem Kurgäste, aber auch einige einheimische Kunden, um sich die letzten Zeitungsausgaben des scheidenden Jahres zu besorgen. Wer noch seinen Vorrat an alkoholischen Getränken ergänzen wollte, der konnte das hier bis zur Mittagsstunde nachholen. Am meisten gefragt war natürlich Sekt. In den Küchen der Restaurants ging es zu dieser Zeit hoch her. Da wurden alle die leckeren Dinge vorbereitet, die einige Stunden später serviert werden sollten. So ein reichhaltiges kalt-warmes Büfett, wie es zum Beispiel im "Haus des Gastes" angerichtet wurde, bedarf langer und gründlicher Vorbereitung. Küchenchef Dirk Spiza und sein Stellvertreter Robert Sage kennen die alte Weisheit, dass auch die Augen mitessen, und der wollten sie Rechnung tragen. "Ich freue mich darüber, dass in Eilsen in diesem Jahr so viel los ist zu Silvester", sagte uns Uwe Eiben vom Restaurant "Nautilus". Konkurrenz empfindet er in diesem Fall als förderlich für den Ruf dieser Region und als Ansporn. Bei ihm gab es Kombinationskarten für eine Schlemmermahlzeit mit anschließendem Besuch der Komödie im Kurtheater und auch der Silvesterparty im Kursaal. Eine angenehme Erfahrung war es, dass nicht schon den ganzen Tagüber Böller losgingen. Selbst die Jugendlichen hielten sich zurück und konzentrierten ihre Aktivitäten beim Zünden von Feuerwerkskörpern diesmal auf die mitternächtliche Stunde. Dann aber wurde das neue Jahr deutlich farbiger und lebhafter begrüßt als das verabschiedete. Umso erfreulicher ist es, dass die Polizei von keinen größeren Zwischenfällen zu berichten wusste. "Der Jahreswechsel lief für uns ruhig ab", bekamen wir auf Anfrage zu hören. Einmal kurz ausrücken musste jedoch die Freiwillige Ortsfeuerwehr von Bad Eilsen. Durch einen Feuerwerkskörper hatte ein Baum an der Obernkirchener Straße Feuer gefangen.

Küchenchef Dirk Spitzer bei den Vorbereitungen des großen abendl
  • Küchenchef Dirk Spitzer bei den Vorbereitungen des großen abendlichen Büfetts.


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