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Ausschuss berät Haushaltsansätze / Brombach: Sparsam gewirtschaftet

Neues Fahrzeug für Cammer - "Feuerwehr eine liebe Pflicht!"

Bückeburg (kk). 90 000 Euro wird sich die Stadt Bückeburg die Anschaffung eines neuen Löschfahrzeugs für die Ortsfeuerwehr Cammer kosten lassen - wenn es nach dem Feuerschutzausschuss des Rates geht. Die Empfehlung für den Kauf gab das Gremium jetzt während einer Sitzung im historischen Ratssaal.

veröffentlicht am 25.01.2007 um 00:00 Uhr

Die Mittel für das neue "Tragkraftspritzenfahrzeug-Wasser" (TSF-W) machen 2007 den größten Posten im Feuerwehrhaushalt der Stadt aus. Das kleine Löschfahrzeug mit Wassertank ersetzt ein 33 Jahre altes Modell. Der "Oldtimer" wurde zwar voriges Jahr noch einmal durch den TÜV gebracht, ist jedoch inzwischen erneuerungsbedürftig. Das sieht auch der Landkreis so: Ersatzbeschaffungen für Fahrzeuge, die mindestens 27 Einsatzjahre auf dem Buckel haben, werden bezuschusst. 15 000 Euro steuert der Kreis bei. 90 000 Euro seien für ein modernes Löschfahrzeug noch ein vergleichsweise günstiger Preis, machte Stadtbrandmeister Johannes Malsch auf Nachfrage deutlich. Und: "Die richtig großen Brocken kommen in den nächsten Jahren erst noch". 26 000 Euro will die Stadt in die Sanierung der Türme an den Gerätehäusern in Evesen und Röcke investieren. Die Bausubstanz leidet unter Feuchtigkeit. Eine Maßnahme, die schon seit einigen Jahren immer wieder aufgeschoben wurde. Verantwortlich für die Verbesserung ist das städtische Gebäudemanagement, im Feuerwehrhaushalt also ein durchlaufender Posten. Abgeschlossen werden kann 2007 die Umstellung auf moderne Alarmempfänger und Funkgeräte, hierfür sind noch einmal 17 500 Euro vorgesehen. Für weitere größere Investitionen bietet der Haushaltsentwurf keine Luft, zumal neue Chemieschutzanzüge gekauft werden müssen. Die bisherigen Monturen mussten aus Sicherheitsgründen ausgemustert werden. Diese Anschaffung hat Vorrang vor einer so genannten Schnellan-griffsvorrichtung für die Feuerwehr Meinsen. Die laufenden Kosten für die Bückeburger Feuerwehren bewegen sich in etwa auf Vorjahresniveau. "Insgesamt wirtschaften wir recht sparsam," stellte Bürgermeister Reiner Brombach fest. Er machte deutlich, dass es aber bei aller Sparsamkeit Ziel bleiben müsse, die "Feuerwehren ordentlich auszurüsten". Brombach: "Die Feuerwehr ist uns eine liebe Pflicht!" Lob für die Blauröcke gab es auch vom Ausschussvorsitzenden Ekkehard Dürig: "Ohne Feuerwehr geht es nicht!" - Da mochte natürlich niemand widersprechen.



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