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Neues aus der Nachbarschaft Teil II

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veröffentlicht am 17.11.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 06:21 Uhr

Ganz schön gewichtig sind die Möhren von Herber Jetter aus Kirchohsen.

Die zahlreichen Besucher des Kulturzentrums Tönebön am Klüt erwartete anlässlich des Kulturfestes wieder ein vielseitiges Programm mit Tanz, Gesang, Theater, Musik und einer Bilderausstellung. Den Anfang machte die Kindertanzgruppe der Tanzschule „Für Sie“ , mit drei unterschiedlichen ’Tänzen. Christiane Hess - vom Theater am Barg- beeindruckte mit dem Theaterstück: „Die Entstehungssage vom Steinhuder Meer“. Mit unglaublicher Mimik, Gestik und Körpersprache entführte sie das Publikum in die Welt der Sagen und Mythen. Der junge Pianist Robert Schneefeld aus Hannover zeigte sein Können am Klavier mit Evergreens von den Beatles und Elvis Presley. Den Abschluss bildete der Grießetaler Shantychor mit maritimen Songs und Liedern von der Seefahrt.

Der Großvater von Carina Jetter, Herbert Jetter, aus Kirchohsen hat mit Interesse den Bericht über die Riesenmöhre in Wir von Hier gelesen und rühmt sich, in seinem Garten einen noch größeren Fund gemacht zu haben. Auf dem Foto hat er das Gewicht seiner „Monstermöhren“ dokumentiert. Herbert Jetters Riesen-Möhren wurden Anfang der Woche geerntet.

25 Tünderaner pflanzten am Tag des Baumes Hainbuchen. Gut 35 Meter lang ist die Strecke, die mit von der Stadt Hameln zur Verfügung gestellten Hainbuchen als zukünftige Hecke bepflanzt wurde. Zehn Erlen wurden als Ersatz für die gefällten Pappeln zum Schützenhaus nahe der K 16 gesetzt sowie fünf an dem örtlichen Festplatz. Auch hier waren Pappeln gefällt worden. Die neuen Bäume wurden von der Realgemeinde gesponsert, da ihr auch das zu bepflanzende Gelände gehört. Die Sorge für ein „blühendes“ Wachstum haben fünf Paten am Festplatz für die nächsten Jahre übernommen. Nach dem Angießen der Bäume hieß es dann: „Auf dass erwachse, blühe und gedeihe“ und natürlich „Prost auf die Patenschaft“. Dazu kredenzte Karl-Friedrich Meyer, Vertreter der Realgemeinde, je für die Paten Gisela Hasenjäger, Thilo Meyer, Günter Kiene, sowie Friedrich und Horst Tuckfeld ein „kurzes Getränk“. Den Abschluss des „Tages des Baumes 2010“ bildete eine gemeinsame Vesper im Feuerwehrhaus.

Die Kids von der Tanzschule „Für Sie“ tanzten für die Senioren des Kulturzentrums Tönebön am Klüt.
  • Die Kids von der Tanzschule „Für Sie“ tanzten für die Senioren des Kulturzentrums Tönebön am Klüt.
Die Unterstufe beim Erlernen der Kata Jion beim Kata-Treff in der Südstadtschule.
  • Die Unterstufe beim Erlernen der Kata Jion beim Kata-Treff in der Südstadtschule.
Gewalötprävention wird an der Schule am Mainbach erlernt.
  • Gewalötprävention wird an der Schule am Mainbach erlernt.
Gisela Hasenjäger (li.) packte kräftig mit zu bei der Pflanzung „ihrer Erle“ am Festplatz. Text und Foto: gro
  • Gisela Hasenjäger (li.) packte kräftig mit zu bei der Pflanzung „ihrer Erle“ am Festplatz. Text und Foto: gro
Rot leuchtet die Hagebutte und der Regentropfen klammert sich an ihr fest.
  • Rot leuchtet die Hagebutte und der Regentropfen klammert sich an ihr fest.
Die Prellballfreunde aus Vienenburg erhielten ein Jubipräsent.
  • Die Prellballfreunde aus Vienenburg erhielten ein Jubipräsent.
Die Kids von der Tanzschule „Für Sie“ tanzten für die Senioren des Kulturzentrums Tönebön am Klüt.
Die Unterstufe beim Erlernen der Kata Jion beim Kata-Treff in der Südstadtschule.
Gewalötprävention wird an der Schule am Mainbach erlernt.
Gisela Hasenjäger (li.) packte kräftig mit zu bei der Pflanzung „ihrer Erle“ am Festplatz. Text und Foto: gro
Rot leuchtet die Hagebutte und der Regentropfen klammert sich an ihr fest.
Die Prellballfreunde aus Vienenburg erhielten ein Jubipräsent.

In der Sporthalle der Südstadtschule fand jetzt zum zweiten Mal ein Hamelner Kata-Treff statt. Neben Marcus Gutzmer (5. Dan und mehrfacher Europameister) als Lehrgangsleiter stand auch Ilja Smoguner (2. Dan und Deutscher Meister) einer Oberstufeneinheit vor und gab damit in Hameln sein Lehrgangsleiterdebüt. Über 100 Teilnehmer aller Graduierungen besuchten die Hamelner Sporthalle. Gutzmer äußert sich positiv: „Die Karatekas sind hier sehr motiviert und aufnahmebereit. Die Organisation ist perfekt und es bleibt doch gemütlich und familiär.“ Gutzmer hat bereits seine Zusage für eine Fortsetzung des Hamelner Kata-Treffs 2012 gegeben. Dann werde ich auch früher anreisen und mir einmal die schöne Innenstadt ansehen.“ Dies freut natürlich auch das Hamelner Dojo, das 2012 das 35- jährige Bestehen feiern wird. „Viele helfende Hände haben diesen Lehrgang wieder zu einem Erfolg werden lassen. Es waren zwei sportlich sehr anstrengende aber auch sehr schöne Tage. Die Halle war voll, wir hatten viele auswärtige Gäste und wir haben viel gelernt“, resümiert Ingo Rädecker (2.Dan und 1. Vorsitzender). Nach dem regulären Lehrgangsprogramm am Samstagabend stellten sich noch vier auswärtige Karateka einer Gürtel Prüfung bei Rodger Shannon (5. Dan) aus dem Hamelner Dojo. Beim diesjährigen Kata-Treff beschäftigte man sich unter anderem intensiv mit den Katas Jion, Unsu und Tensho. Man darf gespannt sein, was nächstes Mal auf dem Programm stehen wird.

Martin, Klaus, Karl-Heinz und Jürgen haben zum 1. Mal in Boffzen am „Keulenturnier“ teilnehmen dürfen. Die auf gleichem Niveau spielenden Nienstedter und Stadthäger konnten sie gerade noch besiegen. Die anderen fünf Mannschaften gaben ihnen eine „Lehrstunde“. Am Ende kam ein 6. Platz heraus. Das sei eine gute Übung für das eigene Hobbyprellballturnier gewesen. Dabei konnten sie unter acht Mannschaften in der 2. Spielgruppe immerhin den 4. Platz erzielen. Den ersten Platz erreichte eine Gruppe aus Guntershausen. Zum 1. Mal konnten auch Prellballspieler aus Hehlen begrüßt werden. „Wir hoffen, dass wir zum Bezirkshobbyprellballturnier am 26. März 2011, das wir als Beitrag zur 100-Jahrfeier des TSV-Tündern ausrichten dürfen, noch mehr Mannschaften begrüßen können“, sagen Prellballwart Jürgen Wordtmann und Übungsleiter Martin Janeke. Wer Lust hat mitzumachen: Prellball wird montags von 20 bis 21.30 Uhr beim TSV Tündern gespielt.

Komisches Bauchgefühl? Ein gutes Warnzeichen, das wohl alle Grundschüler der Schule am Mainbach kennen. Spielerisch und abwechslungsreich erklärt Kerstin Sander vom „Esta-Bildungswerk“ in ihrem 1. Teil des Workshops „Gewaltprävention“, wie die Schüler sich gegen „Ärgerkinder“ wehren können. Unterstützt wird der Kurs vom Kriminalpräventionsrat der Stadt Hameln.

In Übungen und Spielen werden die Kinder an eine Körpersprache herangeführt, die Selbstwertgefühl ausstrahlt. Sie lernen sicher aufzutreten, aufeinander zu achten, sich selbst und auch gegenseitig bei unerwünschten Angriffen zu helfen.

So schön kann Regen sein: Die Ästhetik des Regentropfens hat der Hobbyfotograf und Naturliebhaber Horst Ellebracht aus Segelhorst eingefangen. Er hat im Hohenstein dieses Naturmotiv zur verregneten Jahreszeit aufgenommen und damit dem feuchten Regen seine natürlich schönen Aspekte abgerungen.

Der Kammerchor Braunschweig war jetzt im Münster zu einem Benefiz-Konzert zugunsten der Marcussen-Orgel zu Gast. Der Chor stellte sein neues Programm „Erden-Himmels-Klänge“ vor. Zu hören waren himmlische Klänge zu verschiedenen Situationen und Themen des Glaubens. Reine a-capella- Kompositionen und Stücke, in denen der Chor von der Pianistin Hung-Chun Chen begleitet wurde, ergaben ein abwechslungsreiches Potpourri. Beim „Locus iste“ von Anton Bruckner, sang der Chor aus vier Ecken heraus und erzeugte eine Klangkuppel über den Hörern. Bei dem Stück „Alta Trinita Beata“ wurde dieser Effekt noch verfeinert, indem die Sänger einzeln weit verteilt im Kirchenschiff standen und sich singend durch den Raum bewegten. 90 Minuten lang erklangen klassische und moderne Kompositionen, mit Hintergrundinformationen zu den Komponisten und ihren Stücken seitens Chorleiter Johannes Kruse.

Gelebte Integration brachte der Generationenchor der DRK-Kindertagesstätte Emmerthal aus dem DRK-Kreisverband Hameln-Pyrmont stimmungsvoll und mitreißend auf die Bühne. Mit Gitarrenbegleitung sangen gut 30 Kindergartenkinder, Schüler und Senioren gemeinsam fröhliche Lieder. Der Chor vereint nicht nur verschiedene Generationen, er integriert auch Kinder mit Migrationshintergrund sowie mit Behinderung.

Als Vertreter des Landes Niedersachsen hatte die Fußballjungenmannschaft der Jahrgänge 1996/97 von der KGS Salzhemmendorf nach dem Gewinn der Landesmeisterschaft am Bundesfinale „Jugend trainiert für Olympia“ in Berlin teilgenommen. Das Team der KGS Salzhemmendorf schlug sich bei dem bundesweiten Schulsportwettbewerb beachtlich und belegte Platz 15. Landrat Rüdiger Butte empfing die 15 Jungen mit ihren Mannschaftsbetreuern und Eltern jetzt im großen Sitzungssaal des Kreishauses. Sie berichteten Butte begeistert von der fünftägigen Berlin-Fahrt zum Bundesfinale „Jugend trainiert für Olympia“. Der Landrat zeigte sich beeindruckt von den Schilderungen der Nachwuchskicker über die Teilnahme am Turnier und die Abschlussveranstaltung in der Berliner Max-Schmeling-Halle, bei der auch Bundespräsident Christian Wulff als Schirmherr mit dabei war. Rüdiger Butte freute sich mit den jungen Fußballtalenten über ihren bundesweiten Erfolg und würdigte ihren tatkräftigen Einsatz: „Ihr habt unseren Landkreis und das Land Niedersachsen ganz toll in Berlin vertreten. Ihr seid ein Top-Team und könnt sehr stolz sein auf Eure Leistung.“



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