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Neues aus der Nachbarschaft II 18.6.

Das Leitbild heißt „Gesund leben“, und das versuchten die Kinder der 3. und 4. Klassen der Grundschule Wangelist umzusetzen im Rahmen eines Projekts der Niedersächsischen Krebsgesellschaft. Das Motto lautete „Fünf am Tag“, gemeint ist damit, dass fünf Portionen (600 Gramm) Obst und Gemüse am Tag das Risiko für Krebs und andere Zivilisationskrankheiten reduzieren können. Eine Beraterin kam für jeweils drei Stunden in den Unterricht, um mit den Kindern zu arbeiten. In der Schul-Einheit wurden den Schülern die Portionsgrößen von Obst, Gemüse und Saft sowie die Bedeutung von sekundären Pflanzenstoffen, Ballaststoffen und Vitaminen vermittelt. Die Warenkunde-Einheit fand im Marktkauf statt. Dort wurden verschiedene Obst- und Gemüsesorten betrachtet, verglichen und gewogen, Fruchtsäfte wurden auf Fruchtsaftanteil und Zuckerzusätze untersucht. Nach dem Motto „Probieren geht über Studieren“ bereitete jeder Schüler anschließend in der Schule das kalte Gericht „Schatzinsel“ zu. Alle Mädchen und Jungen erhielten im Rahmen der Aktion eine Urkunde, eine kleine Jutetasche mit einem Elternbrief und Informationen und einem Rezept.

veröffentlicht am 17.06.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 03.11.2016 um 18:21 Uhr

Eine Erdbeere ist auch eine gesunde Frucht. Und eine ganz außergewöhnlich gewachsene hat vor kurzem der kleine Felix (7) gefunden. Der Erstklässler war zu Besuch bei Oma Erika und Opa Reinhardt Springer und entdeckte das süße „Herzchen“ in deren Garten in Meyers Grund. Fazit: Viel zu schade zum Essen!

Noch etwas Neues aus der Welt der Pflanzen: Über einen Gliederkaktus mit mindestens 200 Blüten freuen sich Renate und Wolfgang Siebert an der Hauptstraße in Wehrbergen. Die Hausfrau hatte die Pflanze vor acht oder neun Jahren von einer Nachbarin geschenkt bekommen und freut sich seither zweimal jährlich über eine üppige Blütenpracht. Allerdings macht dieses Geschenk auch viel Mühe: Bei Sonnenschein nämlich steht der Kaktus draußen, bei Regen wird er reingeholt. Gar nicht so einfach, denn nach Auskunft des Ehemannes misst der Kaktus rund zwei Meter im Quadrat. Und wo er im kommenden Winter ein Plätzchen finden soll, das wissen die Sieberts derzeit allerdings noch gar nicht.

Das Klassentreffen der Klasse 10b des Abschlussjahrgangs 1969 fand zum vierzigjährigen Jubiläum der Schulentlassung in der Wilhelm-Raabe-Realschule in Hameln sowie im Restaurant „Rattenfängerhaus“ statt.

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Bei seinen Großeltern entdeckte Felix mit Herz-Erdbeere.

Im Sommer 2008 machte sich das Organisatorenteam, bestehend aus Renate Hüsing, Ulla Niehus und Herbert Niemeyer, an die Arbeit, das jetzige Treffen zu planen. Durch akribische Nachforschungen gelang es Niemeyer, alle Anschriften der ehemaligen Mitschülerinnen und Mitschüler herauszubekommen. Hierbei war das Internet eine große Hilfe. Jetzt trafen sich die Ehemaligen zunächst auf dem Schulhof. Während der anschließenden Besichtigung der alten Schule mit Führung durch Schulleiter Werner Schmidt wurden Erlebnisse ausgetauscht, und die alte Vertrautheit war schnell wieder da. Höhepunkt war die Besichtigung des alten Klassenraums – hier wurden viele Erinnerungen und Anekdoten wach. Anschließend begab sich die „Klasse“ ins Restaurant „Rattenfängerhaus“, wo man nach einer zünftigen Stärkung übereinkam, das Treffen in einigen Jahren zu wiederholen, spätestens jedoch im Jahr 2019, also 50 Jahre nach der Schulentlassung.

Gute Laune, faire Teilnehmer, fleißige Helfer und Sonne satt – das diesjährige Dorfpokalschießen des Schützenvereins Tündern hatte in diesem Jahr von allem ausreichend. Einst von dem amtierenden Schützenkönig Herbert Habenicht im Jahre 1995 ins Leben gerufen, ist es mittlerweile zu einem festen Bestandteil im Veranstaltungskalender der Tünderander geworden. „102 Teilnehmer aus neun Vereinen haben sich in diesem Jahr am Dorfpokalschießen beteiligt“, bilanzierte der erste Vorsitzende des Schützenvereins Tündern, Werner Meth zur Siegerehrung. Pokalsieger wurde die Freiwillige Feuerwehr mit 447 Ring, gefolgt vom Heimatverein Tundirum mit 436 Ring. Platz drei belegte die Reservistenkameradschaft mit 430 Ring, den Pokal des Ortsrates gewann Leonard Niehus mit 96 Ring. In der Einzelwertung erschoß sich Vilma Körth mit 31,2 Teilern den Rang der besten Schützin, bester Schütze wurde Dirk Goedecke mit 5,6 Teilern.

Mit dem Überreichen des Wanderpokals für den Vereinssieger wird auch die Verpflichtung der Bewirtung mit Kuchen und Gegrilltem für das kommende Jahr an den Nachfolger weitergereicht.

Zur ersten mehrtägigen Motorradtour der Dewezet starteten Leserinnen und Leser mit ihren Maschinen in den Harz. Über 480 Kilometer ging die Strecke auf größtenteils unbekannten Nebenstraßen. Angeführt wurde der Tross aus dem Weserbergland durch ortskundige Führer, die zielsicher und in einem angenehmen Tempo die Fahrtstrecke vorgaben. Der große und spektakuläre Zwischenstopp fand in der Westernstadt „Pullman City Harz“ in Hasselfelde statt. Neben der ungewöhnlichen und ziemlich staubigen Umgebung einer Westernstadt konnten die Biker aus dem Weserbergland eines der größten Quad- und ATV-Treffen Europas miterleben. Nach vielen Eindrücken ging es weiter zum Tagesziel nach Wolfshagen in das Sonnenhotel Wolfshof. Dort fand der Tag bei einem zünftigen Barbecue sein fröhliches Ende. Am Sonntag machten sich die Biker nach einem reichhalten Frühstück und einer ausgiebigen Harzrunde auf den Rückweg nach Hameln. Alle waren mit der Tour zufrieden, sodass einer Wiederholung im nächsten Jahr nichts im Wege steht. Die Eindrücke von der Tour gibt es in der Bildergalerie unter www.dewezet.de.

Der VfL Hessisch Oldendorf und der TSV Fuhlen richten am 22. August gemeinsam die Sternwanderung des Turnkreises Hameln-Pyrmont aus. Ziel wird das Dorfgemeinschaftszentrum Fuhlen sein. Das Konzept der Veranstaltung legteTSV-Vorsitzender Walter Nagel vor, der zusammen mit seinem Vereinswanderwart Dieter Hupe am Wanderwartetreffen des Turnkreises auf der „Pluto“ teilgenommen hatte. Das Treffen fand in Vertretung für den zurückgetretenen Kreiswanderwart Karl-Heinz Winkelnkämper unter Leitung der Kreis-Oberturnwartin Silke Wächter statt. Zum Auftakt stand eine kurze Wanderung auf dem Programm, anschließend gab es einen Vortrag von Wolfgang Helmboldt über die Arbeit des Alpenvereins. Als das Beisammensein fast zu Ende war, ließ Ute Günther vom VfL Hameln erkennen, dass sie am Amt des Kreiswanderwartes interessiert sei. Sie bat aber um einen kompetenten Stellvertreter, den die Vereinswanderwarte in Wilfried Warnecke vom MTV Rohrsen fanden. Beide sind zunächst erstmal kommissarisch tätig.CK

Beschlossen ein Wiedersehen: die ehemaligen Raabe-Absolventen vor ihrer alten Schule.

Foto: Schmidt

Im Namen der Feuerwehr nimmt Karl-Friedrich Meyer (M.) den Wanderpokal von Werner Meth entgegen.

Foto: git

Blüten über Blüten – aber wohin mit dem Kaktus im Winter?

Foto: wal



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