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Neues aus der Nachbarschaft

Wann haben Sie, liebe Leserin, lieber Leser, eigentlich das letzte Mal mit Ihrem Nachbarn gesprochen? Das ist schon ein, zwei Wochen her? Dann sollten Sie unbedingt weiterlesen, denn vielleicht haben Sie etwas Interessantes verpasst, das sich direkt hinter Ihrem Gartenzaun ereignet hat. Hier finden Sie kleinere und größere Geschichten, über die in der Schule, im Verein oder eben in der Nachbarschaft gesprochen wird. Sie haben selbst etwas Besonderes erlebt oder gesehen? Dann rufen Sie an (05151/200414), schicken eine E-Mail (c.koch@dewezet.de) oder einen Brief (Dewezet-Redaktion, Osterstraße 15-19, 31785 Hameln). Oder werden Sie selbst zum Reporter: Unter www.wesio.de können Sie Ihre Bilder, Texte oder Videos direkt ins Internet stellen.

veröffentlicht am 25.03.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 03.11.2016 um 21:21 Uhr

Den Kinderwelten kommt der Erlös des Benefiz-Konzerts zugute. Hi

Einen Tag der offenen Tür hat kürzlich die Feuerwehr Esperde veranstaltet: 30 Kinder im Alter von 3 bis 13 Jahren konnten rund ums Feuerwehrhaus spielerisch ausprobieren, was man in der Feuerwehr so alles macht. Zuvor hatten zwei Mitglieder der Jugendfeuerwehr im Rahmen einer Präsentation ihr Hobby vorgestellt. Für Essen und Trinken war bestens gesorgt, und beim Bücherflohmarkt konnten große und kleine Besucher nach Herzenslust stöbern. Höhepunkt war der Feuerwehrwettbewerb, bei dem jeder Teilnehmer einen kleinen Preis bekam. Am Ende der Veranstaltung waren sich Eltern, Kinder und die Verantwortlichen der Jugendfeuerwehr einig: Nicht nur dieser Tag der offenen Tür, sondern auch die Jugendwehr an sich sind eine rundum tolle Sache.

Es goss wie aus Kübeln. Anke Maria Gierke parkte ihren Wagen am Münster, öffnete die Autotür, um sich die Schuhe zuzubinden. Da blitzte es – zwischen Haupteingang und Hochzeitstür. Eine goldene Ratte! Und hinten angeklebt ein Zettel: „Eine goldene Ratte, Hauptgewinn, in der ,Perspektive‘, Baustraße 66, liegt ein Schmuckstück für Sie bereit.“ Rainer Hermann, Goldschmied und Chef des Schmuckstudios, überreichte der glücklichen Gewinnerin pünktlich zur angegebenen Zeit den Preis: einen wunderschönen Halsschmuck in Silber und Feingold, einzelne kleine Schalen, die ineinanderliegen, mit einem gefassten Brillanten in der Mitte. Das Rattenfängerjubiläum als Initialzündung. Und als „Aufhänger“ eine Ballettratte mit Tutu: Jede der kleinen Tänzerinnen trägt ein eigenes für sie entworfenes Collier. Die Ratten hat Ilse Ebert geschaffen, eingeschweißt und Anfang März in der Innenstadt versteckt, rund 1000 Stück. Stadtmanager Stefan Schlichte, von Ilse Ebert zu einem ihrer Designer-Stammtische eingeladen, war so begeistert von der Idee, dass er sie ins Programm des Rattenfängerjubiläums aufnahm.

Wenn Kinder sterben müssen, ohne zuvor ein Leben gehabt zu haben, ist das ein schrecklicher Gedanke. Deshalb hat Anita Brüggemann vom Bridge-Club Hameln auch die größte Hochachtung vor Menschen, die im Hospiz arbeiten. Aus Anlass ihres 70. Geburtstags hatte sie deshalb zu einem Benefiz-Turnier zugunsten des Hospiz-Vereins Bad Pyrmont ins Hotel „Mercure“ eingeladen. 32 Mitspieler waren dieser Einladung gefolgt, und am Ende konnte Hildegard Cramer für den Verein eine Spende von 1100 Euro entgegennehmen.

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Anke Maria Gierke mit Söhnchen Henri Samuel vor der goldenen Ratte und ihrem Gewinn. Foto: Dana

Und noch eine gute Tat: Anlässlich seines 40. Geburtstages, der schon ein wenig zurückliegt, hatte Lutz Reinmann, Chef von Elektroma, auf Geschenke verzichtet und stattdessen auf einen Obolus zugunsten des Hamelner Kinderschutzbundes gebeten. 500 Euro hat er der Einrichtung jetzt für Spielgeräte übergeben.

Musik macht in einer größeren Gruppe noch mehr Freude. Grund genug für die Gitarrengruppe der Hamelner Marktkirchengemeinde nach weiteren Musikfreunden zu suchen. Momentan treffen sich sieben Gitarrenspieler 14-tägig dienstags um 20 Uhr im Haus der Kirche zu ihren Übungsabenden. „Wir spielen Lieder von Hannes Wader über Paul Gerhardt bis hin zu den Beatles“, so Peter Kluwe, (noch) einziger Mann unter sechs Frauen. Aber das kann sich ändern. Angesprochen fühlen sollte sich jeder der eine Gitarre besitzt, die einfachen Grundakkordgriffe ansatzweise beherrscht und die nötige Freude am Musizieren mitbringt. Die Gruppe übt nicht nur im „stillen Kämmerlein“ – öffentliche Auftritte in Gottesdiensten, Altenheimen und an Gemeindefesten sind geplant. Interessierte können sich mit Peter Kluwe, Telefon 05151/23142 in Verbindung setzen oder am nächsten Treffen am 14. April ins Haus der Kirche kommen und einfach mal reinschnuppern.

Bereits zum vierten Mal begeisterten Schülerinnen und Schüler der Diplom-Musikpädagogen Kerstin

Mecklenburg-Ragge und Barbara Schlagmann im Alter von 7 bis 19 Jahren in der Lalu-Traumfabrik im Hefehof ihr Publikum. Mit großem Engagement trugen die jungen Musiker ihre selbst ausgesuchten Stücke vor. Ein abwechslungsreiches Repertoire aus bekannten Liedern, wie „Bruder Jakob“, „Sur le pont d’Avignon“ und „Freude schöner Götterfunken“ und klassischen Stücken, wie „Eine kleine Nachtmusik“, „Für Elise“ und der „Mondscheinsonate“ sorgte für heitere und besinnliche Momente. Abgerundet wurde das Benefizkonzert durch eine Vielzahl bekannter Werke aus der Film- und Popwelt, wie „Stark“, „Sailing“, „Pirates of the Carribbean“, oder der „Bohemian Rhapsodie“. Zum Schluss bedankten sich Kerstin

Mecklenburg-Ragge und Barbara Schlagmann mit dem Thema aus „Schindlers Liste“ bei ihren Schülerinnen und Schülern, der Familie Dietz und dem Publikum. Freudig nahm Marlis Rißmann von den Kinderwelten die Spende von 305 Euro entgegen.

Frühjahrsputz ist zurzeit allenthalben in Hameln und Umgebung angesagt. Aber eine wirklich originelle Idee zum Abtransport des gesammelten Mülls hatten die Jungen Marvin und Julian bei der Aufräumaktion des Polizeihundevereins Hameln. Mit ihrem eigenwilligen muskelbetriebenen umweltfreundlichen Mülltransporter transportierten sie den Unrat, den unbelehrbare Zeitgenossen im Laufe des letzten Jahres am Weserufer der Natur „anvertraut“ hatten. Der Müll landete in einem von der Stadt Hameln bereitgestellten Container. Klaus Wächter, der sich als Mitglied des Vereins und als Waidmann der Hege und Pflege der Natur verbunden fühlt, hatte zum fünften Mal zum Frühjahrsputz am Weseruferabschnitt in der Nähe des Vereinsgeländes aufgerufen. 30 freiwillige Helfer aller Altersgruppen konnte er begrüßen, die zahlreiche Müllbeutel mit den Hinterlassenschaften moderner Zivilisation füllten und auch Sperrmüll in Form von Autoreifen, Stühlen und ähnlichem zusammentrugen. Die Sammelaktion sorgte mit einem von Wächter und dem Verein gesponserten kalten Buffet anschließend für einen fröhlichen Ausklang des Engagements für eine saubere Umwelt.CK

Lutz Reimann (mit Sohn Martin, 3) und die Leiterin des Kinderschutzbundes, Elisabeth Beerbom- Schönig (mit Manuel, 5).

Foto: Wal

Geburtstagskind Anita Brüggemann (li.) mit Hildegard Cramer und Turnierleiter Wolfgang Manske.

Foto: Wal



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