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Neues aus der Nachbarschaft

Wann haben Sie, liebe Leserin, lieber Leser, eigentlich das letzte Mal mit Ihrem Nachbarn gesprochen? Das ist schon ein, zwei Wochen her? Dann sollten Sie unbedingt weiterlesen, denn vielleicht haben Sie etwas Interessantes verpasst, das sich direkt hinter Ihrem Gartenzaun ereignet hat. Hier finden Sie kleinere und größere Geschichten, über die in der Schule, im Verein oder eben in der Nachbarschaft gesprochen wird. Sie haben selbst etwas Besonderes erlebt oder gesehen? Dann rufen Sie an (05151/200414), schicken eine E-Mail (c.koch@dewezet.de) oder einen Brief (Dewezet-Redaktion, Osterstraße 15-19, 31785 Hameln). Oder werden Sie selbst zum Reporter: Unter www.wesio.de können Sie Ihre Bilder, Texte oder Videos direkt ins Internet stellen.

veröffentlicht am 08.04.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 03.11.2016 um 19:21 Uhr

Ideale Fahrbedingungen hatten die Mitglieder des 1. Hamelner Rad

Ein Kooperationsvertrag zwischen dem Ruderverein „Weser“ von 1885 e.V. und dem Viktoria-Luise-Gymnasium wurde jetzt unterzeichnet. „Mit diesem Vertrag wird die seit drei Jahren gelebte Zusammenarbeit zwischen dem Ruderverein und dem Viktoria-Luise-Gymnasium nun auch offiziel“ hob Schulleiter Rainer Starke in seiner Rede hervor, „der Kooperationsvertrag ist damit weit mehr als eine bloße Willensbekundung“ Das bereits im letzen Schuljahr von 100 Schülern genutzte Sportangebot erfreut sich größter Beliebtheit, und dass auch, nachdem die Teilnahmepflicht an Arbeitsgemeinschaften entfiel.

Unter dem Motto „Jugend bittet zu Tisch“ hat der Nachwuchs des Hamelner Rudervereins „Weser“ (RVW) von 1885 kürzlich unter Anleitung der Jugendbetreuer und Küchenchefin Dagmar Depping für einen guten Zweck gekocht. Zum Essen ins Bootshaus waren Familienmitglieder, Bekannte und Sponsoren eingeladen. Jeder der rund 70 Gäste konnte den Preis des viergängigen Menüs selbst bestimmen. Der Reinerlös beträgt 800 Euro. Dieser Betrag soll der Anschaffung eines gebrauchten Renn-Doppelzweier-Ruderbootes zugute kommen, das eingesetzt wird in der Jugendarbeit.

Insgesamt 46 Teilnehmer sorgten für eine Rekordbeteiligung beim Grande Finale der Winterserie 2008/09 der Bouletown Rats und trotzten Wind und Wetter. Am letzten Sonntag kam es zum großen Finale der Winterserie. 16 Teilnehmer hatten sich für den Endspieltag qualifiziert. Wie an jedem Spieltag, wurden drei Runden Supermelèe gespielt. Die Vorrundenergebnisse wurden gestrichen und alle begannen bei Null. Nach insgesamt ca. 50 Spielen zwischen Oktober und März waren zwei Spieler punktgleich. Bevor es nun zur Siegerehrung kam, war ein Entscheidungsspiel von Nöten. Die punktgleichen Michael Schaper und Helmut Heinz traten nun an zum Tète à tète. Fünf Aufnahmen waren vorgegeben. Nach den ersten beiden Aufnahmen war das Spiel noch ausgeglichen. In der dritten gelang Helmut Heinz der entscheidende Vorstoß zum 4:1. Der große Rückstand setzte Schaper unter Druck, er musste nun punkten, doch Heinz gelang das 5:1 und entschied das Finalspiel vorzeitig. Damit ging ein spannender Wettbewerb nach fast sechs Monaten zu Ende. Platz drei ging an Ilse Rehberg. Auch die in der Vorrunde Ausgeschiedenen kamen nicht zu kurz. Am Endspieltag wurde für alle Boule-Interessierte ein sogenanntes Miniturnier angeboten. Wie im Vorjahr wurde auch dieses wieder gut angenommen. Hier ging Geneviève Heinz als Siegerin hervor. Im Oktober gibt es eine Neuauflage der Winterserie, an der jeder ohne Voranmeldung teilnehmen kann.

Schutzhundeprüfung: Durch den Hund wird der „Straftäter&ld
  • Schutzhundeprüfung: Durch den Hund wird der „Straftäter“ gehalten, bis der Führer das Kommando „Aus“ gibt – und das unter den wachsamen Augen der Prüfer. Foto: gro
Händedruck auf die Zusammenarbeit zwischen Ruderverein und Vikto
  • Händedruck auf die Zusammenarbeit zwischen Ruderverein und Viktoria-Luise-Gymnasium.
Die jugendlichen RVW-Köche mit den Jugendwarten hatten ein Menü
  • Die jugendlichen RVW-Köche mit den Jugendwarten hatten ein Menü vorbereitet.
Kinder der Malschule in der Jüdischen Kultusgemeinde illustriert
  • Kinder der Malschule in der Jüdischen Kultusgemeinde illustrierten ein Osterbuch.
Schutzhundeprüfung: Durch den Hund wird der „Straftäter&ld
Händedruck auf die Zusammenarbeit zwischen Ruderverein und Vikto
Die jugendlichen RVW-Köche mit den Jugendwarten hatten ein Menü
Kinder der Malschule in der Jüdischen Kultusgemeinde illustriert

Jeder Pferdefreund soll beim täglichen Umgang mit dem Pferd ein sicheres Gefühl haben. Das gilt auch für brenzlige Situationen, in denen das Fluchttier Pferd durch sein Verhalten durchaus Stress auslösen kann. Bei den am 29. März 2009 im Reiterverein Hameln von 1925 e.V. durchgeführten Gelassenheitsprüfungen wurden Pferd und Reiter mit verschiedenen Situationen wie Durchschreiten eines Flatterbandvorhangs, Überqueren einer Wasserplane und aufspringende Regenschirme konfrontiert. Durch Training und Konfrontation mit diesen Herausforderungen lernt das Pferd, gelassener zu reagieren und sich vom Menschen vertrauensvoll lenken zu lassen, und wird somit zum zuverlässigen Partner. Insbesondere durch das regelmäßige Training, das samstags durch Claudia Mai erfolgt, konnte von den Richtern die Gelassenheit der Pferde und Ponys des gastgebenden Vereins mit Schleifen und Urkunden honoriert werden. Erfolgreich waren „Donna-Fee“ mit Marie-Theres Grund, „La Jolie“ mit Hella Regel und Schulpony „Texas“ mit Marvin Kaderabek.

„Irgendwas läuft heute ganz falsch und schlecht“, stellte der Vorsitzende des Hundeverein, SV Hameln Basberg, Wolfgang Lenz, ganz ehrlich und resegnierend fest. Sieben Hunde waren für Prüfungen angemeldet worden, und die klappten einfach nicht so, wie sich dass deren Führer und der Vorsitzende vorgestellt hatten. Fünf Schäferhunde und ein Airdale-Terrier waren angetreten, zweimal für die Begleithundeprüfung und die Schutzhundeprüfung 1, sowie je einmal für die Fährtenhund-, Schutzhundprüfung 3 und 2. Lediglich die Begleithundeprüfungen bestanden Schäferhund „Biene“ mit Dieter Brockmann und Airdale-Terrier „Siggi“ mit Jens Weinert. Alle anderen Prüfungen wurden nicht bestanden und müssen wohl oder übel wiederholt werden.

Auf einem Acker in Ohr wurde die Fährtenprüfung über eine vorgeschriebene Strecke von 300 bis zu 1000 Metern durchgeführt. Die Unterordnungs- sowie auch die Schutzdienstprüfungen wurde auf dem Gelände des Vereins am Basberg durchgeführt. Die Begleitprüfung fand im Wohngebiet am Basberg in dem Ahornweg statt. Gründe für das Nichtbestehen der Prüfungen gab es viele. Prüfer Klaus Schreiber aus dem Kalletal fasste sie zusammen. „In der Fährte war es leider nicht der Tag der Hunde, und im Schutzdienst gab es hier und da leichtes Fehlverhalten der Hunde beim Gehorsam.“

„Wirbel im Osterhasendorf“ hat die Emmerthalerin Edda Leunig ihr bebildertes Heftchen genannt, das jetzt rechtzeitig vor Ostern im Druck erschienen ist. Erzählt wird von der Autorin die Geschichte der Osterhasenfamilie, der vor der Eierbescherung die Farbe ausgeht und die nun trickreich Naturfarben herstellt und damit doch noch bunte Eier herstellen kann. Die Osterhasengeschichte von Edda Leunig wurde übrigens illlustriert von Kindern der Malschule in der Jüdischen Kultusgemeinde im Landkreis Hameln-Pyrmont unter der Leitung von Natalia Ovodkova.

Ideale Fahrbedingungen fanden die Mitglieder des 1. Hamelner Radler-Trimmtreffs bei ihrer Eröffnungsfahrt vor. „Wenn das Wetter uns während der gesamten Saison, die bis in den Oktober geht, so gut gesonnen ist, dann können wir uns freuen“, so Radler-Chef Wolfgang Troche beim Start am Rathaus. Dort gab Ratsherr Fritz Rieger den obligatorischen Startschuss für die fast 40 Zweiradfahrer, die fortan Sonntag für Sonntag ausgesuchte Strecken durch das Weserbergland unter die Pedalen nehmen. „Bei uns kann jeder, egal welchen Alters, mitfahren, weil das Tempo moderat ist und sich meist an den Langsamsten orientiert“, so Troche, der diesmal eine Tour über Ohr, Emmern, Tündern bis nach Afferde ausgesucht hatte. Bei einer anschließenden Besprechung wies er auch auf die anderen Termine hin, wie die 1. Mai-Tour sowie die „Genussfahrt“ der Männer, vergaß aber auch nicht das begehrte Rattenfänger-Radsportabzeichen zu erwähnen, für das wieder fleißig geübt werden soll.

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