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Neues aus der 3

Jährlich verunglücken viele Kinder tödlich im Straßenverkehr. Bei vier von sechs Unfällen werden sie von rechtsabbiegenden Lastwagen überfahren. Diese Kinder befanden sich im toten Winkel – die Lkw-Fahrer konnten sie nicht sehen. Um solchen Unfällen vorzubeugen, wurde vom Serviceclub „Round Table“ das Nationale Serviceprojekt (NSP) ins Leben gerufen. Mit Aktionstagen an den Grundschulen Bisperode und Fischbeck in den Klassen 3 und 4 sowie unterrichtsbegleitenden Maßnahmen wurden die Schüler an dieses Thema herangeführt. Am Projekttag selber wurde auf dem Schulhof mithilfe eines großen Lkw, den die Firma Helmecke gestellt hatte, die Gefahrensituation nachgestellt.

veröffentlicht am 13.05.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 03.11.2016 um 18:41 Uhr

Test im toten Winkel: Auf Initiative von Round Table lernten Gru

Wenn Autofahrer auf der B1 sich dieser Tage fragen, warum sich auf den anliegenden Feldern größere Personengruppen Pflanzen angucken, könnte das an der Ausbildung von angehenden Landwirten liegen. Auf den Ländereien von Bolko Janssen bekommt eine Gruppe von 20 angehenden Landwirten den letzten Schliff. Vor der Prüfung ist ein Lehrgang erforderlich, in dem die Prüflinge Kenntnisse zum sachgerechten Umgang mit Pflanzenschutzmitteln erhalten. Die Landwirtschaftskammer bietet diesen Lehrgang in Zusammenarbeit mit der DEULA (Deutschen Lehranstalt für Agrartechnik), der Elisabeth-Selbert-Schule aus Hameln und einem Pflanzenbauberater der Bezirksstelle Hannover an. Bei einem Feldrundgang werden Unkräuter gesucht und die Bekämpfung besprochen. Auch angehende Bio-Bauern müssen Kenntnisse über die Unkrautbekämpfung lernen. Bei der Station auf dem Hof bekommen die Berufsschüler eine Einweisung durch den Pflanzenbauberater Frank Bertram und werden über die Entwicklungen im Umwelt- und Verbraucherschutz informiert.

„Fair bringt mehr“ – im Rahmen des Wettbewerbes für mehr Miteinander in Niedersachsen und Bremen der Volks- und Raiffeisenbanken begab sich auch die Volksbank Aerzen eG auf die Suche nach dem besten Teamgeist. Kindergärten und Schulen waren aufgerufen, interessante, wirkungsvolle und kreative Projektbeschreibungen einzureichen. Prämiert mit jeweils 100 Euro wurden das Gewaltpräventions-Projekt der Verlässlichen Grundschule Aerzen sowie das Schülerengagement der „Streitschlichter“ und „Deeskalierer“ an der Aerzener „Schule im Hummetal“.

Anerkennung für ihre Arbeit an beiden Schulen bekam nicht nur Schulsozialarbeiterin Yvonne Rehmet, die die Projekte erarbeitet und umgesetzt hat. „Auch den Schülerinnen und Schülern, die zusätzlichen den Nachmittagsunterricht besuchen, um durch ihr freiwilliges Engagement für ein harmonisches Miteinander an ihrer Schule zu sorgen, verdienen großen Respekt“, so Ralf Schomacker, Vorstandssprecher der Volksbank Aerzen eG.

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Einblick in die „bunte“ Leitstelle: Mitglieder der Feuerwehr Westerbrak während ihrer Besichtigung.

Die erste Besuchsfahrt des Jahres, ausgerichtet vom Bundespresseamt, führte 50 Gäste aus dem Wahlkreis der heimischen Bundestagsabgeordneten Gabriele Lösekrug-Möller (SPD) für drei Tage nach Berlin. Höhepunkt war der Gesprächstermin der Gäste mit „Lö-Mö“ im Bundestag, außerdem gab es unter anderem ein Gespräch im Bundesministerium der Finanzen oder ein Gespräch in der Friedrich-Ebert-Stiftung. Die nächsten Fahrten finden im Juni und Juli statt, weitere Informationen gibt es bei Alexandra Bruns im Hamelner Bürgerbüro der Abgeordneten (Telefon 05151/1073399).

Die Ortsfeuerwehr Westerbrak hatte die Möglichkeit, die Kooperative Regionalleitstelle Weserbergland anlässlich mit einer ausführlichen Führung zu besichtigen. Die Teilnehmer konnten sich dabei über die Aufgaben und vor allem über die Arbeit der Disponenten informieren. Mit großem Interesse ließen sich die Kameradinnen und Kameraden den Arbeitsablauf bei Eingang eines Notrufes von Thomas Ebeling erklären. Durch die Alarmierung von einer zentralen Leitstelle aus werden Einsätze bestmöglich koordiniert und effizient abgewickelt. Dass die KRL Weserbergland im Bereich der Technik auch für die Anforderungen in der Zukunft gerüstet ist, konnten die Mitglieder der Ortsfeuerwehr Westerbrak live erleben. Im Anschluss nahm sich Karlheinz Johne von der Hauptberuflichen Wachbereitschaft die Zeit, sein Aufgabengebiet zu erläutern. So bekamen alle auch einen Einblick in die Räumlichkeiten und die verschiedenen Fahrzeuge.

Eine Vereinsprüfung fand vor kurzem beim Polizeihundverein Hameln (PHV) statt. Am Morgen war es diesig über der Feldmark, die Fährte war gelegt, und die Hunde mussten suchen. Abgenommen wurden Fährtenprüfung I und II , Vielseitigkeitsprüfung der Gebrauchshunde I und III ,( VPG I und III ) und Begleithundprüfung ( BH ) mit Verkehrsteil und Sachkundenachweis. In beiden Abteilungen ( BH und VPG ) müssen die Hunde eine Gehorsamsübung ablegen. Beim VPG kommt der Schutzdienst dazu, und bei der BH muss der Hund seine Verkehrstauglichkeit beweisen. Im Sachkundeteil müssen 30 Fragen rund um den Hund beantwortet werden. Gemeldet waren zwölf Hundeführer. Die BH bestanden haben Anabel Smith, Astrid Antony, Jens Weinert, Sophie Wegener, Lina Napierala, Yvonne Genger und Dietmar Hopp. Die Fährtenprüfung I bestand Marion Stone mit 86 Punkten, Melanie Knickmeyer bestand die Fährtenprüfung II mit 72 Punkten. Im VPG I hat Michael Mogalle mit 263 Pkt. bestanden und Birgit Fitjer im VPG III mit 243 Punkten.CK

Zu Gast bei ihrer heimischen Bundestagsabgeordneten „Lö-Mö“ in Berlin: rund 50 Besucher aus dem Weserbergland konnten drei Tage lang die Hauptstadt erkunden.

Hunde und Herrchen (oder Frauchen) nach der Prüfung – da hatte das Wetter sich schon aufgeklärt.



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