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Krankenhagen: Erneut beim DFB bewerben / Spielkreis "beerdigt"

Neuer Versuch für Kleinspielfeld

Krankenhagen/Volksen (who). Trotz der vergleichsweise kurzen Sitzung hat der Ortsrat Krankenhagen-Volksen am Mittwochabend nicht in den niedrigsten Gang geschaltet und sich mit einer Reihe von Themen beschäftigt.

veröffentlicht am 10.05.2008 um 00:00 Uhr

Die Mitteilungen der Stadtverwaltungüberbrachte Erster Stadtrat Jörg Schröder: Rasenreihengräber werden für sämtliche Rintelner Friedhöfe gewünscht. Deshalb sollen den Ortsbürgermeistern am 20. Mai im Rathaus Vorschläge der Verwaltung unterbreitet werden. Der Kreisel im Bereich Kirchanger/Friedrichshöher Straße und Extertalstraße soll nach Einschätzung der Verkehrsexperten nicht gebaut werden, da sie meinen, die vorhandene Querungshilfe reiche aus. Der Ortsrat hat sich dagegen für eine weitere Verfolgung des Projekts ausgesprochen. Holzfiguren in Kindergestalt waren von Eltern gewünscht worden zur Schulwegsicherung am Kirchanger. Auf alle Fälle müssten solche Figuren wegen des zu erwartenden Gewöhnungseffekts bei den Autofahrern nach Unterrichtsende wieder weggeräumt werden, gab Schröder für die Stadt zu bedenken, die in Kürze ein Gespräch mit den betroffenen Eltern anstrebe. Im Zusammenhang mit der Wahl von Schöffen stimmte das Gremium für Heinz-Jürgen Requardt zur Entsendung an das Landgericht und als Schöffen für das Amtsgericht Petra Sellmann-Sümenicht, Norbert Heider und Frauke Kampmeier. Für das Sportgelände an der Grundschule soll nach dem Willen des gesamten Ortsrates auch weiterhin die Anlage eines Kleinfeldes mit Kunstrasenbelag angestrebt werden. Im Stadthaushalt 2008 waren bereits 20 000 Euro vorgesehen - in der Hoffnung auf Berücksichtigung im Förderprojekt des Deutschen Fußballbundes für 1000 Spielfelder. Im Stadtgebiet hatte aber Deckbergen den Zuschlag bekommen. Dennoch solle ein Vorstoß unternommen werden, beim Nachfolgeprojekt des DFB für die Förderung des Baus von weiteren Kleinspielfeldern dabei zu sein. Die Schließung des Spielkreises zum 30. Juni ist unvermeidlich, stellte der Ortsrat in seiner Gesamtheit fest. "Es fehlen die Anmeldungen", bekräftigte Ortsbürgermeister Gerhard Werner, "weshalb wir leider heute eine alte Einrichtung beerdigen müssen."



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