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Ausschuss befürwortet Kauf eines Aufsitzmähers / Allradantrieb / Deeres "Kollegen" mit Empfehlung hochzufrieden

Neuer Mitarbeiter: "John Deere" verstärkt den Bauhof

Eilsen (tw). Der Eilser Bauhof bekommt 2009 einen neuen "Mitarbeiter": Er heißt "John Deere" - und er wird dafür sorgen, dass das Team um Thomas Hahne bei seinen Einsätzen künftig noch effektiver ist. "John Deere" besteht allerdings nicht aus Fleisch und Blut, sondern aus Metall, Kunststoff und Gummi. Kurz: Er ist ein Aufsitzrasenmäher mit Allradantrieb, in der Variante "X 748" immerhin 22 650 Euro teuer.

veröffentlicht am 20.11.2008 um 00:00 Uhr

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Der Hintergrund: "Für großflächige Mäharbeiten werden seitens des Bauhofes der Samtgemeinde derzeit zwei Holder C 30 und C 330 mit entsprechendem Mähwerk verwendet", erinnert Bernd Schönemann. Der Eilser Bürgermeister: "Beide Fahrzeuge sind 10 respektive 15 Jahre alt und verursachen hohe Kosten, weil sie quasi am laufenden Band kaputt sind." Sol heißen: Für Mäharbeiten auf den künftigen Rasengräbern des Friedhofes, aber auch auf dem Grün des Sportplatzes sind sie nur noch bedingt einsetzbar. Mit der einstimmigen Empfehlung, den John Deere anzuschaffen, ist der Eilser Bauausschuss unter Vorsitz von Heinz Grabbe (SPD) jetzt einem entsprechenden Wunsch "seines" Bauhofes gefolgt. Der hatte neben dem John Deere zuvor drei weitere Vorführfahrzeuge gleichsam auf Herz und Nieren getestet: zwei vom Typ Kubota und einen vom Typ Iseki. Der John Deere ist zwar das teuerste Gerät des Quartetts, erfüllt die Anforderungen der Mitarbeiter dafür aber auch am besten. Maßgebliche Kriterien bei der Auswahl waren etwa, dass der Aufsitzrasenmäher eine Straßenzulassung und ein 137 Zentimeter breites Mähwerk haben muss; um mit dem Gerät auch andere Aufbauten nutzen zu können, war weiter eine Heckzapfwelle gefordert. Last, but not least, sollte es die Möglichkeitder Hochentleerung bieten. Hahne: "Wir haben für den John Deere plädiert, weil sich die etwa 600 Liter fassende Grasfangeinrichtung vom Trecker trennen lässt - diese Option bieten die anderen Fahrzeuge nicht." Außerdem habe das Wunschgerät neben einer Heck- auch eine Frontzapfwelle, in der Mitte vier und hinten zwei (zusätzliche) Hydraulikanschlüsse. "Allrad, Frontheber und eine Anhängerkupplung sind selbstverständlich dabei", lobt Hahne. Den Ausschlag aber habe gegeben, dass sich der John Deere auch auf engen Pfaden wie dem Auewanderweg einsetzen lässt, "wo wir nicht mit jedem Trecker hinkommen." Selbst für das Spritzen im Rahmen der Unkrautbekämpfung oder für das Schneeräumen ist er geeignet. Ganz wichtig: Der neue Aussitzrasenmäher ersetzt diverse Handmäher und spart die für den Betrieb der letzteren nötige Zeit und "Manpower" ein. Doch der John Deere ist nicht die einzige Wohltat, die der Bauausschuss für den Bauhof ins Auge gefasst hat, denn: Ebenso einmütig wie für die Anschaffung des Aufsitzrasenmähers haben die Politiker auch für den Kauf eines Auslegermähwerkes vom Typ KBM 350 der Firma Dücker plädiert. Dessen Kosten belaufen sich auf insgesamt etwa 27 000 Euro. Der Hintergrund: Durch ein solches Mähwerk, das an den kleinen Fendt-Trecker des Bauhofes montiert werden kann, entfällt künftig das Befahren der Felder, wenn diese direkt an einen Weg angrenzen. Die Gräben lassen sich beidseitig von der Straßenseite aus mähen. Weiterer Vorteil: An den Böschungsmäher - die Kosten für das Grundgerät betragen 9980 Euro - können neben einem Schlegelmähkopf (4520 Euro) auch noch eine Heckenschere respektive ein Heckenschneider (3550 Euro) sowie ein Pflasterputzer (4200 Euro) angeschraubt werden. Da es sich bei dem Gerät also um eine Art Wunderwaffe für die Samtgemeinde zu handeln scheint, ist nicht nur für Grabbe klar: "Das Ding brauchen wir!"



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