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DRV nimmt möglichen Investor "ernst" / Pläne für Technologiezentrum haben sich zerschlagen

Neuer Interessent für das Badehotel

Bad Eilsen/Hannover (tw). In den Bemühungen, die Alt-Immobilien der früheren LVA am Kurpark zu verkaufen, zeichnet sich erneut ein Silberstreif am Horizont ab: "Wir stehen in Gesprächen mit einem Interessenten aus der Region, der Interesse zeigt, das Badehotel zu übernehmen", berichtet Wolf-Dieter Burde, Pressesprecher der Deutschen Rentenversicherung (DRV) Braunschweig-Hannover, auf Anfrage der Landes-Zeitung. Der Interessent, der derzeit noch nach einem Partner suche, sei "ernst zu nehmen" und werde sich in Kürze wieder bei der Rentenversicherung melden.

veröffentlicht am 05.01.2007 um 00:00 Uhr

Hat einen "ernsthaften" Interessenten: das Badehotel. Foto: Arch

Ein Ortstermin im Badehotel, an dem auch DRV-Justitiar Harald Hiemesch teilgenommen hat, hat bereits stattgefunden. Allerdings: "Der Mann hält sich mit seinem Konzept für das Nachnutzen der Alt-Immobilie noch bedeckt - auch gegenüber uns", so Burde. Es gebe lediglich vage Hinweise auf Pläne für eine Klinik, ein Altenzentrum oder ein Hotel. Grund der Zurückhaltung: "Er möchte andere potenzielle Mitbewerber nicht auf den ,Geschmack' bringen und fürchtet, dass sie ihm das Objekt vor der Nase wegschnappen könnten." Denn nach wie vor gebe es weitere Interessenten - darunter auch "Organisationen" - die mit dem Erwerb des einen oder anderen Gebäudes liebäugelten. Vor diesem Hintergrund ist die DRV zumÄndern ihrer Verkaufsstrategie gezwungen worden. Burde: "Bislang wollten wir Badehotel, Georg-Wilhelm-Haus, Kursaal und Kurtheater als ganzes an den Mann bringen. Jetzt können wir uns vorstellen, sie auch einzeln zu verkaufen." Der - offenbar niedrige - Preis, den die DRV für die jeweiligen Gebäude fordert, sei für potenzielle Erwerber in allen bisherigen Gesprächen nicht die Haupt-Hemmschwelle gewesen. "Der größere Brocken", so Burde, "sind neben den Umbau- die Sanierungs- und Unterhaltungskosten, die auf einen Käufer zukommen werden". Eben das scheint auch der Grund dafür zu sein, dass aus dem jüngsten Vorhaben eines anderen Interessenten, von dem sich die DRV viel versprochen hatte, am Ende doch nichts geworden ist. "Er wollte aus dem Gesamtkomplex mit EU-Fördermitteln ein Technologiezentrum machen", erinnert der Pressesprecher.



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