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Feuerwehrfahrzeug flexibel zu bestückten

Neuer Gebrauchter löst Schlauchwagen ab

Kreis Holzminden (red). Der TÜV hat ein Machtwort gesprochen: Mehr als 30 Jahre nach der Inbetriebnahme des Schlauchwagens kam für den SW 1000 das Aus. Und der Landkreis musste handeln. Das alte Feuerwehr-Fahrzeug durch einen Gerätewagen Logistik (GW-L) ersetzt.

veröffentlicht am 06.04.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 13:41 Uhr

Landrat Walter Waske (4. von links) vor dem neuen Auto für die K
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Landrat Walter Waske überreichte Kreisbrandmeister Rolf-Dieter Röttger offiziell den Fahrzeugschlüssel für das Multifunktions-Fahrzeug, das an der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Holzminden stationiert ist.

„Der Landkreis Holzminden investiert damit in die Sicherheit“, betonte Landrat Waske bei der Schlüsselübergabe. Knapp 50 000 Euro hat der GW-L gekostet, für den das Holzmindener Autohaus Schünemann das wirtschaftlichste Angebot abgab.

Neu ist das Fahrzeug, dass im leuchtenden Rot über die Straßen des Landkreises rollen wird, allerdings nicht. Der Kasten-Lastwagen wurde 2006 zugelassen und hat rund 50 000 Kilometer auf dem Tacho stehen. „Ein gutes gebrauchtes Fahrzeug“, wertet Waske den Kauf.

Und es ist bereits zum Einsatz gekommen: Kaum auf dem Hof der Feuerwehrtechnischen Zentrale, brannte die Altpapierhalle bei Wessarges und Hundertmark in Stadtoldendorf. Der 240 PS-starke GW-L wurde in Windeseile mit Schläuchen bepackt und nach Stadtoldendorf geschickt.

Für die Kreis-Feuerwehr bietet der „Gerätewagen Logistik“ mit seinen zwölf Tonnen Gesamtgewicht sehr viel mehr Möglichkeiten als der alte Bulli, der mit 1000 Metern Schläuchen beladen werden konnte. Kreisbrandmeister Rolf-Dieter Röttger lobt das Multifunktionsfahrzeug mit Ladebühne. 2000 Meter Schläuche, auf Rollcontainern gepackt, schluckt der GW-L problemlos.

Und nicht nur für den Transport von Schläuchen bei größeren Bränden ist der Gerätewagen geeignet. Die Kreisfeuerwehrbereitschaft kann ihn als Verpflegungswagen nutzen.

Und wenn die Bereitschaft einmal außerhalb des Landkreises zu Hilfe gerufen wird, steht er für den Materialtransport zur Verfügung.



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