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Sparkasse Schaumburg eröffnet modernisierte Geschäftsstelle / Mehr als drei Millionen Euro investiert

NeueÄra beginnt: "Von allem mehr als bisher"

Bad Nenndorf (rwe). Mit einem mehr als drei Millionen Euro teuren Umbau hat die Sparkasse Schaumburg ihre Filiale an der Bad Nenndorfer Hauptstraße modernisiert. Sparkassen-Marktbereichsleiter Frank Lohmann begrüßte zur Eröffnung am Freitagabend rund 200 Gäste in der neuen Passage, die von der Fußgängerzone über einen gläsernen Fahrstuhl zum Parkplatz führt. Nach neun Monaten im ehemaligen Kurhaus als Ausweichquartier war ihm die Freude anzumerken, nun mit seinem Team in die modernisierte Geschäftsstelle ziehen zu dürfen.

veröffentlicht am 31.03.2008 um 00:00 Uhr

Projektkoordinator Jens Franke (l.)übergibt Filialleiter Frank L

"Auf diesen Moment haben wir lange hingearbeitet", meinte Lohmann, der nicht nur den Mitarbeitern dankte, sondern auch den Nachbarn, die zwischenzeitlich einigen Baulärm zu ertragen hatten. Ihm sei klar, dass mit der "Neu positionierung" auch "entsprechende Erwar tungen" verbunden sind, und meinte: "Denen wollen wir uns hochmotiviert stellen." Eine weitere "gute geschäftliche Entwicklung" verspricht sich Vorstandssprecher Hans-Heinrich Hahne von der Investition. Mehr als drei Millionen Euro pumpte die Sparkasse in den mit 5500 Kunden und 240 Millionen Euro Geschäftsvolumen "wichtigen Standort", den das Unternehmen seit 1953 unterhält. Für Hahne war es dort bereits die zweite Einweihung. Der frühere Nenndorfer Geschäftsleiter erklärte auch, warum sein Haus die Filiale schon nach 20 Jahren wieder grundlegend umgestaltet hat. Die Sparkasse sichere die kreditwirtschaftliche Versorgung vor Ort, betonte er die letzten beiden Wörter. Mit Blick auf die weltweite Bankenkrise sei dies ein erfolgreiches Geschäftsmodell. "Wir finanzieren uns vollständig aus Kundeneinlagen, müssen uns kein Geld leihen und zocken nicht auf den amerikanischen Märkten." "Wir haben auf die geänderten Bedürfnisse reagiert", ergänzte sein Vorstandskollege Günther Klußmeyer. Dieser erwartet sich einen Zulauf durch die "schmucke Geschäftsstelle", deren große Fensterfront den Blick in die Norddeutsche Tiefebene freigibt. "Beratungsbedarf" und "Diskretion" waren seine Schlagwörter. 13 Büros hält die Zweigstelle nun für Kundengespräche vor, auch der Selbstbedienungsbereich wurde verbessert. "Es gibt von allem mehr als bisher", meinte Klußmeyer und fügte hinzu, dass fast alle Aufträge an Kunden des Instituts vergeben worden sind. Für die Gesamtplanung hatte die Sparkasse allerdings ein Architekturbüro aus Hannover eingesetzt. Dessen Projektkoordinator Jens Franke war froh darüber, alle für den Bauherrn wichtigen Kriterien erfüllt zu haben. Pünktlich konnte er den Schlüssel an Frank Lohmann und dessen Stellvertreter Heiko Trieschmann übergeben, zudem blieben auch die kalkulierten Baukosten im Rahmen. Als Innenarchitekt freute er sich aber vor allem über das Erscheinungsbild. Die Ideen und Entwürfe seien zu fast 100 Prozent verwirklicht worden, so Franke. Für die Sparkasse in Bad Nenndorf beginne damit eine neue Ära.



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