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Richtfest bei Paritätischer Gesellschaft für Behindertenhilfe / Bürgermeister: Weitere Grundstücke frei

Neue Werkstatt Ende des Jahres voll belegt

Rinteln (who). Über dem Werkstatt-Neubau der Paritätischen Gesellschaft Behindertenhilfe an der Dieselstraße schwebt jetzt der Richtkranz. Zum Jahresende 2007 wolle man einziehen, erklärte Werkstattleiter Frank Exner anlässlich des Richtfestes. Die Feier fand geschützt vor Wind und Regen unter dem Dach der neuen Lagerhalle statt, die bereits benutzt wird.

veröffentlicht am 06.03.2007 um 00:00 Uhr

Richtfest und Grundsteinlegung in einem mit Werkleiter Frank-Mat

Bei derzeit schon 200 Mitarbeitern sei die auf 120 Arbeitsplätze ausgelegte bisherige Werkstatt auf der anderen Straßenseite deutlich überbelegt. Mit der Fertigstellung des Neubaus als "spiegelbildliche Projektion des Gebäudes auf der anderen Straßenseite" werde sich die Situation allerdings trotz eines Flächenzugewinns um 2335 Quadratmeter nur vorübergehend entspannen, prognostizierte Exner: "Wir wachsen so schnell, dass nach Übersiedelung von 80 Mitarbeitern wahrscheinlich schon nach einem Jahr die neuen 120 Arbeitsplätze belegt sein werden." "Die Stadt Rinteln hält links und rechts noch Grundstücke vor, und wir könnten gleich nach dem Richtfest über den Verkauf verhandeln", scherzte Bürgermeister Karl-Heinz Buchholz bei der Richtfeier. Bernd Hermeling, Geschäftsführer der Paritätischen Gesellschaft aus Stadthagen, der Rintelner Werkstattleiter Frank Exner und Diplom-Ingenieur Wolf-Dietrich Stein als verantwortlicher Architekt aus Bückeburg teilten sich die Aufgabe, eine kupferne Hülse mit Bau-Dokumenten, Tageszeitung und aktuellem Kleingeld einzumauern. Dass es anschließend geraume Zeit brauchte, bis der Richtkranz schließlich an seinem Platz hing, passt zu den Verzögerungen des Bauprojekts während der Genehmigungsphase. Der Hebebühne, mit der Architekt Stein und der stellvertretende Werkstattleiter Axel Kanne den Kranz komfortabel hatten nach oben bringen sollen, ging mangels Akku-Power die Puste aus. Und erst als ein eilig herbeigeschafftes Verlängerungskabel das Problem gelöst hatte, hängte Kanne den Kranz allein über der Stahlkonstruktion des künftigen Daches auf. Und weil Stahlträger keinen Zimmermann zum Aufstellen brauchen, der einen zünftigen Richtspruch aufsagen kann, hatte der Architekt auch diese Aufgabe übernommen und rezitierte vom Erdboden aus: "Lasst das Glas uns heben. Unser Bauwerk, es soll leben. Glas in tausend Scherben springen und viel Glück der Werkstatt bringen..."

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