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CDU-Vorschlag: Public Private Partnership

"Neue Wege für die Stadthäger Festhalle"

Stadthagen (ssr). Nach Ansicht der Stadthäger CDU ist die Festhalle ein unverzichtbarer Bestandteil der Stadt. Anstehende Renovierungs-, Um- oder gar Neubaumaßnahmen könnten von privaten Investoren finanziert werden, sagte Vorsitzender Heiko Tadge: "Eventuell könnte sogar der Betrieb der Halle in private Hände gelegt werden."

veröffentlicht am 05.06.2008 um 00:00 Uhr

Zahlreiche Veranstaltungen in der Halle würden ständig beweisen, dass ein entsprechender Bedarf an dem Veranstaltungsort bestehe, so Tadge weiter. "Die Festhalle ist in die Jahre gekommen. Sie ist zwar noch funktionstüchtig, aber Küche, Toiletten und Künstlergarderoben entsprechen nicht mehr dem heutigen Standard," heißt es aus Sicht der CDU. In einigen Jahren seien wahrscheinlich auch Renovierungsmaßnahmen an Fenstern, Dach und Verfugungen notwendig. Daher müsse jetzt geprüft werden, welche Arbeiten beim Weiterbetrieb der Festhalle wann erforderlich seien, und wie hoch der Finanzbedarf sei. Ebenso müsse geprüft werden, ob ein Neubau gegebenenfalls sinnvoller sei. CDU-Pressesprecher Fabian Deus betonte, dass diese Prüfung aus Sicht der CDU neutral und ergebnisoffen durchzuführen sei. Die CDU geht jedoch nach eigenem Bekunden davon aus, dass die Finanzsituation der Stadt eine eigene Umsetzung für beide Möglichkeiten wahrscheinlich ausschließt. "Die Chance liegt in der Realisierung im Rahmen eines Private-Public-Partnership-Projektes - das hieße, neue Wege für die Festhalle zu gehen," zeigte sich Tadge überzeugt. Public-Private-Partnerships, alsoÖffentlich-Private Partnerschaften, stehen laut Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung "für modernes und effizientes Verwaltungshandeln" und zielen darauf ab, "durch eine langfristig angelegte Zusammenarbeit zwischen öffentlicher Hand und privater Wirtschaft öffentliche Infrastrukturprojekte effizienter zu realisieren als bisher." Die stellvertretenden Parteivorsitzenden Ursula Schweer und Ratsherr Jens Klugmann erläutern hierzu unisono: "Die Maßnahme könnte durch einen privaten Investor realisiert werden, während sich die Stadt verpflichtet, für die Nutzung der Halle langfristig eine entsprechende Pacht zu zahlen." Laut Tadge sei es durchaus denkbar, neben der Finanzierung auch den Betrieb der Festhallein private Hände zu legen. "Ich bin mir sicher, dass ein Unternehmen die Führung einer Veranstaltungshalle ohne Probleme übernehmen kann."



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