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Finanzmanagement im Förderverein ist gleichermaßen um- wie weitsichtig

Neue Wärmebild-Kamera für die Feuerwehr kostet knapp 12 000 Euro

Bückeburg (bus). Der Förderverein Wehrfreunde der Ortsfeuerwehr Bückeburg-Stadt hat in relativ unaufgeregter Manier das zurückliegende Jahr Revue passieren lassen. Dabei hatte die Gemeinschaft mit der Anschaffung einer Wärmebildkamera 2006 eine kostspielige und ihre bislang außergewöhnlichste Aktion unter Dach undFach gebracht.

veröffentlicht am 04.04.2007 um 00:00 Uhr

Der Förderverein hat den "Tag des Brandschutzes" (Foto) zum Anla

Das High-Tech-Gerät, das erste seiner Art landkreisweit, belastete die Vereinskasse mit knapp 12 000 Euro. Dass trotz der Großanschaffung weitere unterstützende Maßnahmen realisiert wurden, war Nils-Oliver Koß ein Sonderlob wert. "Ihr helft uns wirklich sehr erheblich weiter" sagte der Ortsbrandmeister. Das Rettungsgerät war vom Vereinsvorsitzenden Wolfram Hesseling und dessen Stellvertreter Albert Brüggemann während des "Tages des Brandschutzes" überreicht worden. In der Zwischenzeit stellte die Kamera mehrmals ihre Alltagstauglichkeit unter Beweis. Sie kann selbst dort, wo das menschliche Auge nichts zu erkennen vermag - beispielsweise in verrauchten Räumen - Gegenstände und Körper sichtbar machen. Darüber hinaus stellt sie bei der Suche nach Brandnestern eine große Hilfe dar. Wovon sich bei Ausleihen auch die Kameraden aus Krankenhagen und Buchholz überzeugen konnten. Am Brandschutztag nahm die Ortsfeuerwehr zudem eine Schaufeltrage in Empfang, die bei der Rettung von Schwerverletzten zum Einsatz kommt. Des Weiteren gab es einen Zuschuss zum Kauf spezieller Handschuhe für Atemschutzgeräteträger, die in der so genannten Normbeschaffung nicht vorgesehen sind. Brüggemann, der die Versammlung anstelle des in einer Kur weilenden Hesselings leitete, erinnerte in diesem Zusammenhang an die gute Zusammenarbeit mit der Stadt. Diese habe den Vorstoß des Fördervereinsaufgegriffen und die Spezial-Handschuhe auch den anderen Ortswehren zur Verfügung gestellt. Der Bericht von Kassierer Siegfried Tallareck verdeutlichte, dass das Finanzmanagement der Gemeinschaft gleichermaßen um- wie weitsichtig ist. Obwohl auch der Jugendfeuerwehr eine stattliche Summe spendiert wurde, verblieb das Konto im Positiven. Auch erfreulich: Die Mitgliederzahl nahm um weitere fünf Personen auf nunmehr 115 zu. Brüggemann gab zu verstehen, dass der Verein auch im laufenden Jahr Dinge anschaffen werde, die über das Maß der gesetzlichen Vorschriften hinaus reichen, den Alltag der Feuerwehr aber erheblich vereinfachen.



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