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Zwei Verhandlungen bereits erfolgreich

Neue Verträge mit Kita-Trägern

Samtgemeinde Niedernwöhren. Die Träger der Kindergärten beugen sich offensichtlich den Forderungen der Samtgemeinde Niedernwöhren. Die Verwaltung der Samtgemeinde hat mit zwei der Kindergartenträger neue Verträge ausgehandelt, die vom Samtgemeinderat einstimmig genehmigt worden sind.

veröffentlicht am 31.10.2014 um 17:04 Uhr
aktualisiert am 31.10.2014 um 21:32 Uhr

Die neuen Rahmenbedingungen verschaffen der Samtgemeinde finanzielle Vorteile. Die Träger wollen sich in höherem Maße an den Kosten beteiligen. Geeinigt hat sich die Samtgemeinde bisher mit der Kirchengemeinde Wiedensahl über den dortigen Kindergarten und mit der Paritätischen Lebenshilfe Schaumburg-Weserbergland (PLSW) über den Kindergarten „Abenteuerland“ in Niedernwöhren. Ergebnisse aus den Verhandlungen mit der Schaumburg-Lippischen Landeskirche stehen noch aus.

„Die Verhandlungen sind nicht einfach. Es ist schön, dass ein Ergebnis wie dieses zustande gekommen ist“, lobte CDU-Sprecher Ernst Führing die Übereinkunft mit den beiden Trägern. Auch die SPD-Fraktion meint, dass die Verwaltung gute Arbeit geleistet hat, wie Vize-Sprecher Björn Rümpler erklärte. Grüne und WGN sehen das offensichtlich ebenfalls so, denn es wurde einstimmig der Beschluss getroffen, die neuen Verträge mit den Trägern abzuschließen.

In der Elternschaft herrscht jedoch Unmut. Bei der Einwohnerfragestunde beklagte die Mutter eines Kindes aus der Wiedensahler Einrichtung die schlechte Kommunikation. „Wir hätten uns gewünscht, dass die Eltern eingebunden werden“, sagte die Besucherin. Es habe sehr viel Verwirrung geherrscht, und die Eltern seien von niemandem informiert worden.

Die Verwaltung zog sich den Schuh nicht an. Samtgemeindebürgermeister Marc Busse fühlte sich nicht in der Informationspflicht. „Der Träger ist die Kirchengemeinde Wiedensahl. Es ist Aufgabe des Trägers, die Eltern zu informieren“, entgegnete er der Frau aus dem Publikum. Trotzdem, meinte Horst Peeck (CDU), sollte die Samtgemeinde daraus lernen und künftig den Informationsfluss so gestalten, „dass kein Unmut aufkommen kann“.

Busse stellte klar, dass die Vertreter der Träger, mit denen er verhandelt habe, zugesagt hätten, alle über die Entwicklung zu informieren. „Das liegt nicht an uns“, wies er erneut die Verantwortung für die mangelnde Aufklärung zurück. Wenn die Verhandlungen über die Kindergärten in Trägerschaft der Landeskirche ebenfalls positiv laufen, geht Busse von einer jährlichen Gesamtersparnis von rund 30 000 Euro aus.bab



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