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Albert-Schweitzer-Schule ersetzt marode Küche / Dank an Sponsoren und tatkräftige Helfer

Neue Töpfe, neue Schränke - es wird gekocht!

Lauenau (nah). Viele große und kleine Hände haben der Lauenauer Albert-Schweitzer- Schule eine nagelneue Küche beschert. Der Förderverein der Einrichtung und die Samtgemeinde Rodenberg als Schulträger finanzierten Geräte und Mobiliar; die Sparkasse Schaumburg sorgte für Töpfe und Geschirr. Hausmeister Anton Bruns erledigte Abbruch- und Fliesenarbeiten. Und dann waren auch noch die Kinder da: Unter fachkundiger Anleitung des örtlichen Malermeisters Stefan Krause gaben sie einer großen weißen Wand mit viel Farbe eine passende Dekoration. Darüber staunte auch Schulleiter Detlef Jelitto. Die Gesamtinvestition beläuft sich auf mehr als 7000 Euro.

veröffentlicht am 09.05.2008 um 00:00 Uhr

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Schon lange war die vorhandene Küche marode. Manche Türen und Schubladen hatte Bruns bereits mit Schrauben fest verschließen müssen, weil Züge und Böden irreparabel abgebrochen waren. Zudem erwiesen sich die Arbeitsflächen als unpraktisch, weil sie durch ein hohes Bord getrennt waren. Weil es sich aber um eine Grundschule handelt, wollte die Samtgemeinde nicht die vollen Kosten übernehmen. Dafür zögerte der Förderverein keinen Augenblick. Den Löwenanteil des finanziellen Aufwands trägt dessen Kasse. Dank des guten Angebots eines Rodenberger Unternehmens musste nicht das gesamte Konto geplündert werden, zumal die Samtgemeinde auch einen erheblichen Beitrag leistete. "Wir brauchen die Küche dringend", musste Jelitto nicht extra betonen: Neuerdings lernen die Kinder den praktischen Umgang mit Lebensmitteln regelmäßig im Sachkundeunterricht. Und ganz besonders begehrt ist eine Koch-Arbeitsgemeinschaft, die wegen des großen Zuspruchs alle drei Monate komplett neu zusammengesetzt wird, um allen Interessierten die Teilnahme zu erleichtern. Nun dürfte die Verarbeitung der Zutaten noch größere Freude bereiten. Zwei Herde mit Ceranfeld, zwei Spülen, ein Geschirrspüler und eine Gefrierkombination stehen zur Verfügung. An zwei großen Arbeitsplatten haben Schüler von allen Seiten ungehindert Blick auf die einzelnen Arbeitsgänge. "Das alles ist schon ein erster Vorgriff auf eine Ganztags-Grund- schule", freute sich Jelitto und dankte den Beteiligten. Das war außer dem Fördervereins-Vorsitzenden Karl Minne Braaksma und Samtgemeindebürgermeister Uwe Heilmann vor allem Frank Frevert von der örtlichen Sparkasse. Dieser hatte nagelneue Töpfe in guter Qualität sowie viel Geschirr in die Schränke stellen lassen. Und dass es sich in dieser neuen Umgebung bestens kochen ließ, demonstrierten die Viertklässler gleich bei einer neuen Aktion der Schaumburger Landfrauen.



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