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Anbau an das Dorfgemeinschaftshaus Borstel aber genehmigt / Gebäude ist bereits eingerüstet

Neue Tische und Stühle sind noch nicht dran

Borstel (la). Die Sanierung des Dorfgemeinschaftshauses in Borstel ist beschlossene Sache (wir berichteten), entsprechende Fördermittel sind bewilligt, und das Gebäude wurde in der vergangenen Woche eingerüstet. Die Helfer stehen in den Startlöchern, denn vieles soll in Eigenleistung erbracht werden. Während der jüngsten Sitzung des Umwelt- und Bauausschusses berieten dessen Mitglieder über einen Antrag, den Ortsvorsteher Hans-Werner Gerber jetzt gestellt hat.

veröffentlicht am 27.11.2008 um 00:00 Uhr

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Zusätzlich zu den geplanten Maßnahmen sollen die Fenster an der Westseite und im Ortsvorsteherbüro erneuert sowie die Heizkörper durch Flachheizkörper ersetzt und die Nischen zugemauert werden. An die Fenster in den beiden Sälen sollen Vertikaljalousien angebracht werden. Außerdem wünschen sich die Borsteler neues Mobiliar. "Die 25 bis 30 Jahre alten Tische und Stühle müssen dringend ersetzt werden. Die anderen Maßnahmen sind aus energetischen Gründen wichtig. Schließlich soll die Dorfgemeinschaft das Gebäude übernehmen, und dann müssen die laufenden Kosten finanzierbar sein", begründete Gerber. Die Kosten für diese zusätzlichen Maßnahmen und die neue Bestuhlung sind nicht mehr förderfähig. Sie betragen 18 250 Euro. Noch einen weiteren Wunsch hat die "Arbeitsgruppe Borstel" für den Umbau des Dorfgemeinschaftshauses jetzt geäußert und einen entsprechenden Antrag gestellt: Es geht um den Anbau eines Verbindungsganges zwischen der Küche und dem Eingangsbereich. Als Vorteile nennt die Arbeitsgruppe, dass die Toilettenanlagen auch für die Boule-Bahnbenutzer zugänglichwären, ohne dass das gesamte Dorfgemeinschaftshaus geöffnet werden müsste, dass die Säle getrennt benutzt werden könnten und die Garderobe vergrößert würde. Der Anbau wurde mit der Förderstelle abgestimmt, aber Geld gibt es dafür aus keinem Fördertopf. Der Arbeitskreis will die Maßnahmebis aufdie Dachdeckerarbeiten in Eigenleistung ausführen. Die Kosten belaufen sich auf 22 000 Euro. "Wir brauchen eine schnelle Entscheidung, da mit den Arbeiten begonnen werden soll und es sinnvoll ist, wenn auch der Anbau im Zuge der Sanierung gleich mit gemacht werden kann", so Gerber. "Wir müssen das Gebäude im Hinblick auf die Übernahme durch die Dorfgemeinschaft energetisch verbessern und in einem guten Zustand übergeben", stellte Bürgermeister Thomas Priemer fest. Über die Notwendigkeit der nachträglich beantragten Maßnahmen wurde im Ausschuss positiv diskutiert. Lediglich die Kosten für eine neue Bestuhlung in Höhe von 6000 Euro wollten die Ausschussmitglieder nicht ohne Rücksprache in den Fraktionen genehmigen. Hierüber soll in den Haushaltsberatungen erneut gesprochen werden. Der Haushaltsüberschreitung in Höhe von 34 250 Euro für den Anbau und die energetischen Maßnahmen stimmten die Ausschussmitglieder zu.



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