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Postsportverein nutzt die Beratung der Klimaschutzagentur und verbraucht künftig weniger

Neue Technik für alte Heizung im Verein

Hameln. Der Postsportverein Hameln rief – und die Profis der Klimaschutzagentur rückten an, um Empfehlungen zur energetischen Umrüstung zu geben. Die Sportler hatten sich über die hohen Heizkosten in ihrem Vereinsdomizil geärgert. Die Mitglieder zahlten für die veraltete Heiztechnik übermäßig hohe Energiekosten. Sie hatten sich an die Stadtwerke gewandt, um Tipps zur Senkung von Heizverbrauch und -kosten zu erhalten. Tobias Timm, Leiter der Klimaschutzagentur Weserbergland, half schnell und unkompliziert, übernahm die energetische Erstberatung und holte sich einen handwerklichen Profi aus dem Förderverein der neutralen und kostenlos agierenden Klimaschutzagentur zur Seite. Mit neuer Pumpentechnologie wurde jetzt der erste Schritt in Richtung Klimafreundlichkeit und Energieverbrauchsminimierung getan.

veröffentlicht am 06.10.2011 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 07:21 Uhr

Tobias Timm von der Klimaschutzagentur und Christian Uber von MacorGmbH beim Austausch der Pumpen im Heizungskeller des Postspor

Christian Uber von der MA-COR GmbH aus dem Förderverein tauschte die Pumpen im Heizungskeller des Vereinshauses aus. Damit wird der Verbrauch künftig noch nicht mal mehr ein Viertel des vorherigen Aufwands betragen (Anstatt 90-Watt-Leistung sind bei der neuen Pumpe nur noch höchstens 15 bis 20 Watt aufzubringen).

Weitere Modernisierungsempfehlungen gab Tobias Timm an Karin Riechert, Vorsitzende des Postsportvereins, weiter. Der Geschäftsführer riet zum Einbau eines modernen Holzpellet-Kessels (70 kW) sowie zur Nutzung eines Tag-Zeit-Programms. Außerdem plädierte er für den Einbau eines Luft-Abgas-Rohrsystems über dem Dach in der Küche.

Nachdenken wird der Postsportverein jetzt auch über den Einbau von weiteren Heizkörpern und über die Installation von Vor- und Rücklaufleitungen.

Folgen die Sportler den Empfehlungen der Klimaschutzagentur, ist mit rund 8000 bis 10 000 Euro Investitionskosten zu rechnen. „Durch den deutlich höheren Nutzungsgrad des Brennwertkessels ergibt sich eine jährliche Einsparung an Heizenergie von etwa 30 Prozent – das sind für den Verein ungefähr 8000 kWh Erdgas“, betonte Timm. Die Kosten würden sich daher schnell amortisieren.



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