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Acht Wanderer wollen alte Lauenauer Amtsgrenze erkunden

Neue Suche nach Grenzsteinen

Feggendorf (nah). Acht geschichtsinteressierte Wanderer wollen sich zum dritten Mal auf die Suche nach alten Grenzsteinen begeben. Der Freundeskreis um die Feggendorfer Heinrich Uhlenbecker und Uwe Hafenrichter hatte bereits in den vergangenen beiden Jahren die alte Demarkationslinie zwischen dem Königreich Hannover und der lange Zeit zu Hessen gehörenden Grafschaft Schaumburg erforscht. Nun machen sie sich daran, den Bezirk des ehemaligen Amtes Lauenau zu umrunden.

veröffentlicht am 03.04.2007 um 00:00 Uhr

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Gelegentlich trifft sich die immer größer gewordene Gruppe, der auch Freunde von auswärts angehören. Zunächst gibt es eine Diaschau als Rückblick auf die letzte Tour; dann wird über den nächsten geplanten Ausflug beraten. Voraussichtlich im Juni wird die Strecke zwischen Feggendorf und Bad Münder in zwei Etappen absolviert. Das sei gar nicht so einfach, weiß Uhlenbecker. Zwar sei die alte Grenzlinie mit dem Kammweg auf dem Deister ein ganzes Stück identisch. Aber es gebe eben auch noch steinerne Hoheitszeichen in Gebüsch oder Dickicht. Also muss mitunter durch das Unterholz gestapft werden. Beim jüngsten Treffen der Wanderer war übrigens auch Lauenaus Revierförster Ralph Weidner dabei. Mit ihm wird eng kooperiert, weil die Hobbyforscher zwangsläufig die vorgesehenen Wege verlassen müssen. Weidner sieht der Sache wegen darin kein Problem. Im Gegenteil: Die Informationen aus der Gruppe haben inzwischen sein Interesse an regionalhistorischen Zusammenhängen geweckt.

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