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Feggendorfer Wanderer bereiten Tour vor

Neue Suche nach alten Grenzsteinen

Feggendorf (nah). Die Feggendorfer Grenzstein-Wanderer machen sich wieder auf den Weg. Die histor isch interessierte Männergruppe will an einem Juni-Wochenende ein weiteres Teilstück des ehemaligen Amtes Lauenau umrunden. Diesmal ist ihr Vorhaben besonders knifflig.

veröffentlicht am 20.02.2008 um 00:00 Uhr

Die Feggendorfer Grenzstein-Wanderer planen ihre nächste Tour fü

Die Freunde um Heinrich Uhlenbecker und Uwe Hafenrichter haben bereits die Wälder von Süntel und Deister durchstreift. Anhand von alten Karten und Beschreibungen, wie sie insbesondere im Standardwerk des Lauenauer Historikers Karl Parisius zu finden sind, war die Suche nach den alten Grenzen noch verhältnismäßig leicht. Zudem stand ihnen eine Arbeit des verstorbenen Hamelner Experten Helmut Rein zur Verfügung, der vor 30 Jahren die noch vorhandenen steinernen Hoheitszeichen in Wort und Bild dokumentierte. "Diese Hilfe haben wir jetzt nicht mehr", erläuterte Hafenrichter bei einem Vorbereitungstreffen, weil Rein fast nur die Bereiche des Landkreises Hameln-Pyrmont erfasste. Er rollte eine alte Karte aus und schilderte den früheren Grenzverlauf. Von Feggendorf aus soll die Wandertour über Pohle und Reinsdorf hinauf auf den Bückeberg gehen. In Bernsen wird übernachtet. Dann folgt am zweiten Tag die Etappe über Kathrinhagen bis Langenfeld. Dort sind die Wanderer schon vor drei Jahren gewesen, als sie den Süntel erkundeten. Hafenrichter ist wenig optimistisch: "Wer weiß, ob wir im Bückeberg überhaupt noch Steine finden." Ihre Erkenntnisse will die Gruppe aber nicht für sich behalten. Dem Leiter der Schaumburger "Spurensuche", Karl-Heinz Oelkers, hat Heinrich Uhlenbecker schon versprochen, entsprechende Meldungen für die im Aufbau befindliche Datenbanküber historische Kulturgüter und Landnutzung weiterzugeben: "Vielleicht können wir ja noch Neuigkeiten einbringen." Aber die Freude am gemeinsamen Naturerlebnis soll weiterhin im Vordergrund stehen.



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