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Trotz Edeka-Übernahme wird das bisherige Marktkauf-Konzept beibehalten

Neue Schilder, erweitertes Sortiment - "aber sonst bleibt alles beim Alten"

Rinteln (clb). Jetzt ist es auch für die Kundschaft offensichtlich: Nachdem viele der Marktkauf-Warenhäuser seit vergangenem Jahr unter der Regie von "Edeka" geführt werden, sind jetzt in der Rintelner Filiale die ersten Änderungen vorgenommen worden. Nach und nach soll das Sortiment umgestellt beziehungsweise erweitert werden;zugleich bekommen in diesen Tagen auch die Preisschilder ein neues Layout.

veröffentlicht am 20.02.2008 um 00:00 Uhr

Seit vergangenem Frühjahr gehört der Rintelner Marktkauf zur Ede

Nach derÜbernahme der Märkte "Spar" und "Netto Marken-Discount" entwickelte sich die Edeka-Gruppe Anfang 2006 zum klaren Spitzenreiter im deutschen Lebensmitteleinzelhandel. Der Marktanteil der Gruppe ist von 20 auf etwa 26 Prozent gewachsen, der Umsatz auf mehr als 37 Milliarden Euro. Unter Edeka und Spar sind fast 6000 Einzelhändler tätig, die über 7000 Geschäfte betreiben. Mit den Filialbetrieben gehören inzwischen rund 11 500 Geschäfte zur Edeka-Gruppe. Mit der Übernahme der AVA (Allgemeine Handelsgesellschaft der Verbraucher AG), zu der die Marktkauf-Kette als Tochtergesellschaft gehört, sind weitere 185 SB-Warenhäuser und Verbrauchermärkte zu der Edeka-Gruppe hinzugekommen. Von einer noch größeren Umstellung sind die Marktkauf-Baumärkte betroffen, von denen im vergangenen Jahr 133 von der Kölner "Rewe-Group" übernommen und nicht nur betriebswirtschaftlich und logistisch in das "toom"-Konzept eingebunden wurden, sondern auch bezüglich des Sortiments. Seit Dezember 2007 gehört auch der Rintelner Standort an der Breiten Straße zu "toom" (wir berichteten).



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