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Trotz gravierender Tagesordnung absolvieren Coppenbrügger Schützen ihre Jahreshauptversammlung in großer Eintracht

Neue Satzung und neues Vorstandsteam

Coppenbrügge. Was bei anderen Vereinen zu langwierigen Diskussionen und mitunter zu schwerwiegenden Zerwürfnissen führt, das ist für die gut eingespielten Coppenbrügger Schützenbrüder und -schwestern kein Problem. Bei ihrer Jahreshaupt- und Generalversammlung im voll besetzten Schützenheim am Fuße des Iths wurde sowohl eine Satzungsänderung wie auch die Neuwahl des Vorstands mit erstaunlicher Einhelligkeit und sehr routiniert über die Bühne gebracht.

veröffentlicht am 06.02.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 15:21 Uhr

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Punkt 20.42 Uhr wurde die von Horst Wollenberg sorgfältig vorbereitete und unumgängliche Satzungsanpassung einstimmig von der Mitgliederversammlung verabschiedet.

Nur acht Minuten später hatten die Coppenbrügger Schützen einen neuen Vorstand. Eine Vorstandswahl in Rekordzeit. Einstimmig wurde Andreas Thielke zum ersten, Andreas Wiwiorra zum zweiten Sprecher bestimmt. Bei fünf Enthaltungen wurde als zweite stellvertretende Sprecherin die Leiterin der Bogenschieß-Abteilung, Claudia Timm, gewählt, die Kasse führt Cord Bokelmann.

Das Neue: Statt eines Vorstandes im bisherigen Stil, teilen sich die „Sprecher“ künftig die anfallenden Aufgaben und agieren gleichberechtigt als eine Art „geschäftsführender Vorstand“.

Der hatte zuvor seitens der Kassenführung zu hören bekommen, dass ohne Spenden die Verlustzone näher komme, sodass „mittelfristig eine Beitragserhöhung“ vonnöten sei. „Das Fundament ist wackelig“, so Cord Bokelmann. Man könne die Verluste vor allem infolge der Abgaben an die übergeordneten Verbandsstrukturen nur durch „Stammtischspenden“ wieder auffangen, erklärte Andreas Thielke der Generalversammlung. Es passte ins Bild, dass gleich an Ort und Stelle nach kurzer, einvernehmlicher Diskussion eine entsprechende Beitragsanpassung verabschiedet wurde.

Dass die Coppenbrügger Schützen vor allem mit ihrer Bogenschieß-Sparte auf dem richtigen, weil zukunftsweisenden Weg sind, machte vor allem der Tätigkeitsbericht von Spartenleiterin Claudia Timm deutlich. Nachtschießen auf beleuchtete Ziele und das 3-D-Schießen etwa locken vor allem Jugendliche zu den Schützen. Dass deren fachkundige Betreuung durch erfahrene Mitglieder und Trainer zu einer Vielzahl von teils sehr beachtlichen sportlichen Leistungen geführt hat, davon wussten auch die anderen Berichterstatter zu künden. Keine Frage, in Coppenbrügge haben die Schützen auch in der neuen Saison dank solider und kreativer Basisarbeit viel Spaß vor den Scheiben“.eaw



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