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Schulausschuss: Gibt es eine Ganztagschule, wird der Musikraum verlegt / Zuvor Zahlenerhebung

Neue Mensa kann jederzeit erweitert werden

Auetal (rnk). Die Frage, ob, wo und wie in der Grundschule als Vorbereitung zur Ganztagsschule eine Mensa eingerichtet wird, ist beantwortet: Die Mitglieder des Schulausschusses sprachen sich einstimmig für eine Variante aus, die vorsieht, den bisherigen Musikraum zu als Mensa nutzen und ihn bei Bedarf zu erweitern.

veröffentlicht am 18.01.2007 um 00:00 Uhr

Erweiterungsvariante für eine Schulmensa: Um sechs Meter könnte

Dies sei, so hatte die Verwaltung in ihrer Vorlage betont, eine "durchaus gangbare Alternative". Die zukünftige Mensa soll in dem derzeit genutzten Musikraum untergebracht werden, der gut 57 Quadratmeter groß ist und 50 bis 60 Schülern Platz bieten würde. Der derzeitige Musikraum würde dann in einen schon existierenden Gruppenraum umgelegt. Zwar hielt sich bei der letzten Umfrage die Zahl der Schüler, die eine Ganztagsbetreuung in Anspruch nehmen würden, noch in recht engen Grenzen, aber diese Erhebung, so erklärte Schulleiter Carl Gundlach, sei auch schon zwei Jahre alt. Bei Anfragen in anderen vergleichbaren Schulen habe man ihm versichert, er könne davon ausgehen, dass ein Drittel aller Schüler das Angebot annehmen würde. Bezogen auf die Grundschule Auetal wären dies dann gut 100 Kinder. Für diese Zahl wäre der als Mensa umfunktionierte Musikraum aber viel zu klein. Doch das sei überhaupt kein Problem, sagte Friedhelm Liwack. Der Bauamtsleiter sah bei einer möglichen Erweiterung keine großen Probleme auf Verwaltung und Schule zukommen. Ohne Schwierigkeiten sei der Musikraum zumSchulhof hin, zum Baule-Platz, um gut sechs Meter verlängerbar. Dort würden einfach die Mauern gezogen, Fenster eingesetzt und am Schluss werde das große Fensterelement, das jetzt den Musikraum von der Außenwelt trennt, einfach demontiert und nach vorn versetzt. In zwei bis drei Wochen könne diese Erweiterung problemlos erledigt werden, der Schulbetrieb würde unter den Umbaumaßnahmen nicht leiden, versicherte Liwack, der die Kosten auf 38 000 Euro bezifferte. Weil in guter Auetaler Tradition der Bauhof der Gemeinde einen Teil der Arbeiten mitübernehmen würde, würden auf die Gemeinde nur 25 000 Euro an Kosten zukommen. Nach der Erweiterung hätten in der großen Mensa dann 112 Kinder Platz, zudem könne der Raum auch für andere Veranstaltungen benutzt werden. Liwack: "Das geht alles sehr, sehr schnell und ist kostengünstig." Er sprach sich dafür aus, für den neuen Musikraum einen eigenen Heizkreis zu schaffen, da er nicht ständigbenutzt wird. Die Kosten würden sich dafür auf 1500 Euro belaufen. Vereinbart wurde im Schulausschuss, dass die Schule nun Zahlen erhebt: Wie viele Kinder würden denn tatsächlich ein Ganztagsangebot annehmen? Sobald die Zahlen vorliegen, sollen die schulischen Gremien eine Entscheidung treffen, ob nur der bestehende Musikraum als Mensa benutzt werden wird oder ob gleich erweitert werden soll. Die endgültige Entscheidung liegt beim Rat, der im Märztagen wird. Gundlach hatte sich bei der Abstimmung enthalten. Der Schulleiter favorisierte einen Umbau des offenen Pausenraums, konnte sich mit diesem Gedanken aber im Ausschuss nicht durchsetzen. Gundlach ließ keinen Zweifel daran, was er von der Gemeinde erwartet, falls sich die schulischen Gremien für die Erweiterungsvariante aussprechen würden: Dann solle die Gemeinde das Geld im Haushalt stehen haben.



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