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Neue IGS: Landkreis hält am Ziel fest

Landkreis (jl). Trotz der Verzögerung bei der Änderung des Schulgesetzes in Hannover:Die Kreisverwaltung wird nach Worten von Schuldezernentin Eva Burdorf alles daran setzen, den Start einer weiteren Gesamtschule in Schaumburg zum neuen Schuljahr, sprich nach den diesjährigen Sommerferien, zu ermöglichen.

veröffentlicht am 16.04.2008 um 00:00 Uhr

Als der Schulausschuss des Kreistages am 3. März den Weg für die Bedarfsumfrage für die neue Gesamtschule unter den Eltern sämtlicher Schaumburger Grundschüler freimachte, sah die Zeitplanung der Kreisverwaltung noch so aus, dass die Fragebogen nach Ostern verteilt werden sollten. Bis dahin, so kalkulierte damals die Schulabteilung der Kreisverwaltung -aber auch führende CDU-Leute im Kreistag -würde es von der CDU/ FDP-Regierung in Hannover zumindest einen Entwurf eines Schulgesetzes ohne das bisher heftig attackierte Einrichtungsverbot für weitere Gesamtschulen geben. Diesen gibt es bis heute nicht, und deshalb gibt es für Schaumburg noch keinen Umfragetext und auch keinen Fragebogen. In einem Briefwechsel mit dem Kultusministerium war der Landkreis davor gewarnt worden, die Umfrage ohne eine direkte Vorlage aus Hannover zu starten. Burdorf betonte gestern auf Anfrage, dass die Kreisverwaltung jetzt auf die Klausur der Landesregierung auf einer Nordseeinsel in der kommenden Woche setzt, wo die immer wieder hinausgezögerte Entscheidung in Sachen Schulgesetz fallen soll. Burdorf und regierungsnahe Kreispolitiker wollen dann alle Beziehungen spielen lassen, um schnellstens an den Gesetzestext zu kommen. Plan ist es, die Fragebögen in der Woche nach dem 27. April an die Grundschuleltern zu verteilen. Burdorf betonte angesichts des Zögerns der Landesregierung: "Wir lassen uns dadurch nicht beirren. An uns wird es nicht liegen, wenn es zum nächsten Schuljahr keine weitere Gesamtschule in Schaumburg gibt." Für den Fall, dass der Schaumburger Gründungszeitplan aus dem Ruder läuft, wird in der Kreisverwaltung eine Zusatzoption überlegt, die dann auch in der Elternbefragung zum Ausdruck kommen soll: "Wir überlegen, die neue Gesamtschule nicht nur mit dem 5. sondern mit der 5. und 6. Klasse im Jahr 2009 zu starten." Das müsse aber noch in den Kreisgremien diskutiert werden. Käme diese Option zum Tragen, könnten bei einem späteren IGS-Start die Kinder mit dabei sein, die sonst die neue Schule in diesem Sommer besuchen könnten.



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