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Heimerfolg gegen SG Braunschweig / Abwehr und Freiwurfquote sind top

Neue Hoffnung für den TuS: Lindhorst schlägt den Tabellenführer 95:92

Basketball (rh). Das war genau die richtige Medizin für die Lindhorster Basketballer vor den drei letzten entscheidenden Spielen gegen Wolfsburg, bei der Braunschweiger BG und in Hagen. Der fast schon sensationelle 95:92 (39:46)-Sieg gegen den Tabellenführer SG Braunschweig sollte doch die richtige Motivation für den Saisonabschluss in der Oberliga sein. Lange im Rückstand gelegen, steigerte sich die Mannschaft in der zweiten Halbzeit enorm. Besonders die Defensive wurde von Minute zu Minute schier unüberwindlich.

veröffentlicht am 12.02.2008 um 00:00 Uhr

Alexander Weinert (r.) brachte den TuS Lindhorst mit acht Punkte

Das Lindhorster Spiel begann ungemein holperig. Offenbar saß den Spielern noch der Schrecken vom Abschlusstraining in den Gliedern: Victor Burhanau, extra für drei Wochen aus Weißrussland zurück gekommen um seiner Mannschaft im Abstiegskampf zu helfen, verletzte sich am Freitagabend schwer und steht nun doch nicht mehr zur Verfügung. Es war ein weiteres Indiz für eine Saison, die man am besten überhaupt nicht hätte beginnen sollen. Die SG aus Braunschweig verpasste es, die anfängliche Lindhorster Unsicherheit bereits in der Anfangsphase zu einem deutlicheren Vorsprung zu nutzen. Auch die Würfe der Gäste verfehlten ihr Ziel. Dennoch ging das erste Viertel mit 23:14 an die SG. Der Anfang des zweiten Viertels gehörte dann Alexander Weinert, der mit seinen acht Punkten in Folge wesentlich zur Stabilisierung beitrug. Die Ordnung auf dem Platz wurde jetzt auch besser, besonders dann, wenn Coach Heinrich Gerhard selbst den Angriff organisieren konnte. Vlad Efanov "zog" eine Unmenge Fouls, konnte aber seine Passqualitäten nicht wie gewohnt unter Beweis stellen. Das gilt ebenso für Oleg Burhanau. Zur Pause hatte dann der Gast einen Sieben-Punkte-Vorsprung. Nach dem Seitenwechsel folgte dann die Steigerung des TuS in der Abwehrarbeit, was sich gegen Ende des Viertels auch in der Offensive positiv auswirkte. Jetzt trafen die Dreierschützen Brenneke, Efanov und Gerhardt viel sicherer. Und auf der anderen Seite verhinderte eine aggressive, weit vorgezogene Zonendeckung viele Dreier der Braunschweiger. Im letzten Viertel war dann in der Lindhorster Zone nichts mehr zu holen für die Gäste. Mit Mann und Maus wurde verteidigt, dieGegner immer wieder gedoppelt oder sogar von drei oder vier Lindhorster Spielern attackiert. Da gab es keinen Schwachpunkt im TuS-Team, bei dem Youngster Lars Schierhorn einen Gegenspieler nach dem anderen verschliss. Der Schluss war dann reine Nervensache, wobei sich schließlich die hervorragendeFreiwurfquote des TuS auszahlte. TuS: Efanov 20, Herber 2, Weinert 12, Gerhardt 14, Oleg Burhanau, Glänzer 11, Brenneke 29, Blome 2, Schierhorn 5.



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