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Peter Zabold: "Schon in nächster Zeit tut sich was" / Hochwasserschutz hat bei Investitionen Vorrang

Neue Firmen liebäugeln mit Luhden

Luhden (tw). Gute Nachricht von Peter Zabold zum Jahreswechsel: "Mit Blick auf die Neuansiedlung von Firmen im Gewerbepark wird sich schon in nächster Zeit etwas tun", sagt der CDU-Bürgermeister. Konkret gebe es Anfragen von "einigen" Firmen - darunter auch aus dem "näheren Umfeld", die Interesse daran zeigen würden, ihren Betrieb nach Luhden zu verlegen. Die Kontakte seien nicht zuletzt dank der neu gestalteten Homepage (wir berichteten) zustande gekommen, die auch die Freiflächen im Gewerbepark herausstellt.

veröffentlicht am 10.01.2008 um 00:00 Uhr

"Willkommen in Luhden": Bürgermeister Peter Zabold ist stolz auf

Mehr will - und darf - Zabold zum jetzigen Zeitpunkt unter Hinweis aus die laufenden Gespräche mit den Grundstückseigentümern noch nicht sagen. Immerhin: "Luhden" dürfte für die Firmen auch 2008 eine ganz heiße Wahl bleiben - und das nicht nur wegen der Nähe zur Autobahn. Denn: "Im Gegensatz zu anderen Kommunen in der Nachbarschaft werden wir den Hebesatz für die Gewerbesteuer nicht anheben. Er bleibt bei 310 v. H.", betont der Bürgermeister. Die Tafeln, die an der B 83/K 8 und an der Abfahrt K 8/Einfahrt Luhden potenzielle Interessenten vom Auto aus auf den Gewerbepark aufmerksam machen sollen, werden "in Kürze" aufgestellt. Finanziell rechne die Gemeinde zwar mit Mehreinnahmen aus der Gewerbe- und Einkommenssteuer, müsse dafür aber auch ein Mehr an Umlagen entrichten. "Großinvestitionen", sagt Zabold, "sind deswegen nicht drin". Die könnten zwar theoretisch aus der Rücklage bestritten werden, aber: "Die brauchen wir noch, wenn wir im Zuge der Neuansiedlung von Firmen Dinge wie Planstraßen schaffen müssen." Entsprechend bescheiden ist das, was die Gemeinde 2008 finanziell auf die Beine stellen kann. Ganz oben auf der Liste stehen Maßnahmen gegen künftige Starkregenfälle. "Die Problematik", sagt der Bürgermeister, "lässt sich im Bereich Nord-Süd-Straße, Unter den Kämpen und Im Bolfeld zwar nicht völlig in den Griff bekommen; sie lässt sich aber minimieren." Parallel dazu soll die Firma Kirchner prüfen, ob im BereichBolfeld eventuell neue Gräben respektive neue Drainagen angelegt werden müssen. Für das Gelände in Nachbarschaft zum Golfplatz, an dem bei den jüngsten Starkregenfällen ganze Äcker wegschwammen, ist ein entsprechender Auftrag zur Neuprofilierung bereits vergeben. "Die Arbeiten beginnen, sobald wir eine Trockenphase haben", berichtet der Bürgermeister. Last, but not least will die Gemeinde mit Blick auf künftiges Hochwasser 2008 auch das verschlammte Regenrückhaltebecken an der Nord-Süd-Straße ausbaggern lassen. Ebenfalls weit oben auf der Aufgabenliste fürs neue Jahr: ein Zuschuss für den heimischen Schützenverein, der für seine Nachwuchswerbung - ähnlich wie Buchholz - eine elektronische Schießanlage anschaffen will. "Damit Bürger, die auf dem Bouleplatz, dem Spielplatz oder bei Außenveranstaltungen ein menschliches Bedürfnis verspüren,nicht immer die Sporthalle aufsuchen müssen, wollen wir außerdem ein Zusatz-WC errichten, das einen Zugang von außen besitzt", so Zabold weiter. Sportsfreunde wird darüber hinaus das freuen: "Trotz der rapide steigenden Energiepreise denken wir nicht daran, im kommenden Jahr eine Gebühr für das Benutzen der Halle zu erheben." Die Luhdener Aufgabenliste schließt mit dem Wunsch, die zehn Anschlag- sowie die Wandertafeln auf Vordermann bringen zu lassen. Übrigens: Zwei Termine sollten sich Luhdener schon jetzt vormerken: Unter dem Motto "Sauberes Luhden" plant die Gemeinde Samstag, 12. April, erstmals ein General-Reinemachen im Ort, an dem sich neben dem Rat auch Bürger und Vereine beteiligen sollen. Kommt hinzu: Am Sonntag, 22. Juni, ist erstmals seit Jahren wieder ein Schnatgang vorgesehen. Im Anschluss an beide Aktionen findet ein Gemeinschafts-Grillen am Sportplatz Luhden statt.



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