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Investorin baut neues Kunden- und Schulungscenter für BKK 24 / Umzug soll im Oktober beginnen

Neubau ist eine runde Sache für 1,25 Millionen Euro

Obernkirchen (dil). Von der Straße Röserheide ist der Neubau für die BKK 24 gar nicht zu sehen, doch vom Dachgeschoss des Rundbaus eröffnet sich ein weiter Blick über die vorstehenden Verwaltungsgebäude nach Obernkirchen und auf der anderen Seite zum Bückeberg samt dem Golfplatz. Dort oben wird der Vorstand der aufstrebenden Krankenkasse sein Büro haben. 60 Meter ist der Rundweg im Dachgeschoss lang, der zwei Büros aufnehmen wird. Im Oktober wollen Investorin Regina Tadge und Architekt Bruno Tadge das Gebäude übergeben, dann soll laut Schütte in mehreren Schritten der Umzug vollzogen werden.

veröffentlicht am 27.02.2009 um 15:00 Uhr

Ein Haus fast ohne Ecken: der Neubau für die BKK 24 hinter der b

"Sie haben den Bau in kurzer Zeit wunderschön hinbekommen", freute sich Schütte gestern beim Richtfest. Er hofft, dass vor allem durch das neue Schulungs- und Konferenzcenter "auch Menschen nach Obernkichen kommen, die es bisher nicht tun". Das heißt, dort wird es nicht nur Schulungen der eigenen Mitarbeiter (zurzeit etwa 180 in Obernkirchen) geben, sondern auch Veranstaltungen für Versicherte und Interessierte. Obernkirchens Bürgermeister Oliver Schäfer betonte, dass eine gute Zukunft der BKK 24 und damit sichere Arbeitsplätze für Obernkirchen wichtig seien. "Ich sehe es als gutes Zeichen, dass hier investiert wird", sagte er und dankte, dass die Aufträge beim Handwerk der Umgebung geblieben sind. Der runde Bau steht hinter den beiden Verwaltungsbeäuden auf dem Gelände, das vorher mit Hallen des Bauunternehmens Tadge bebaut war. Diese sind nun abgerissen. "2900 Quadratmeter Bürofläche hat die BKK 24 hier schon, nun kommen 1100 hinzu", erklärte Architekt Bruno Tadge. Er dankte der Stadt Obernkirchen, namentlich dem früheren Stadtdirektor Wilhelm Mevert, dafür, einen Bebauungsplan für das hintere Gelände aufgestellt zu haben. Der Landkreis sei bei der Änderung des Flächennutzungsplans ebenfalls schnell und hilfreich gewesen. Das Gelände bietet noch Möglichkeiten zu baulichen Erweiterungen. "Wir haben mit der BKK 24 mal mit 300 Quadratmetern angefangen und hoffen auch weiter, für diese immer die benötigten Flächen optimal herrichten und anbieten zu können", betonte der Architekt die lange Zusammenarbeit. "Wer irgendwo im Gebäude einen rechten Winkel findet, sollte Bescheid sagen", appellierte Bruno Tadge vor der Führung durch das Gebäude. Und wirklich, nur ganz kurze gerade Wände mit rechtwinkligem Anschluss im Innenbereich, um auch mal mit dem Beamer Bilder an die Wand werfen zu können, sonst ist fast alles rund. 22 Meter im Durchmesser, getragen von 20 runden Stützen, viel Glas auf vier Ebenen, extrem helle und offene Räume, so beschrieb Tadge Details seines Entwurfs. Im Erdgeschoss wird es vorn das Kundencenter mit Ausstellungsfläche geben, dahinter Beratungsbüros. Über die Wendeltreppe geht es hinauf in das 350 Quadratmeter große Schulungs- und Veranstaltungscenter, der mit modernster Technik bestückt wird. Zwölf bis 30 Menschen können dort pro Raum tagen. Erstklassiges Catering ist dort ebenfalls möglich. Einen Fahrstuhl gibt es auch. Noch eine Treppe höher befinden sich Büros für Führungskräfte, darüber dann das des Vorstands. Für eine Beschattung der Fenster werden Überstände des Flachdachs sorgen, ebenso die wie Rundbalkone aussehenden Fluchtwege. Wenn die BKK 24 das Gebäude samt Verbindungstrakt zum Altbau übernimmt, wird der Umzug auch mit internen Organisationsänderungen verbunden sein, so Schütte.

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