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Ortsteilebilanz: Hoffnung auf positive Bescheide in Achum / Schöttelndreier: Flinke Verwaltung

Neubau des FC Hevesen ist konkret geworden

Achum (bus). Die Schaumburg-Lippische Landes-Zeitung nimmt den Jahreswechsel zum Anlass, um gemeinsam mit den Bürgermeistern respektive Vorstehern der Ortsteile Rückblick auf 2007 zu halten und einen Ausblick auf die bevorstehenden zwölf Monate zu versuchen. Zum Auftakt der achtteiligen Serie erläutert Achums Ortsvorsteher Gerhard Schöttelndreier, weshalb in seinem Verantwortungsbereich dem FC Hevesen eine sehr zentrale Rolle zukommt.

veröffentlicht am 05.01.2008 um 00:00 Uhr

Gerhard Schöttelndreier

"Gegenwärtig sieht es tatsächlich so aus, dass der FC 2008 mit dem Neubau eines Umkleide- und Sanitärtrakts beginnen kann", erklärt der Ortsvorsteher. Trotz einiger Unwägbarkeiten - Förder- und Bauanträge sind gestellt, aber noch nicht endgültig entschieden, das Baugenehmigungsverfahren läuft - rechnet Schöttelndreier für die ersten Monate des kommenden Jahres mit der Spruchreife des Projekts. "Die Dinge sind relativ konkret geworden, wir hoffen auf positive Bescheide", gibt er seine Einschätzung wieder. Der Neubau steht in den Reihen des an der Achumer Wiese beheimateten Vereins seit mehr als einem Jahrzehnt auf der Tagesordnung. Das 40 Jahre alte Gemäuer vermittelt gegenwärtig einen beklagenswerten Eindruck. Technische Unzulänglichkeiten und bauliche Mängel prägen das Bild. Einsteinige Wände, Schlichtverglasung, ein Uralt-Kessel, die Abwesenheit jeglicher Dämmung und die Beheizung durch 14 elektrische Nachtspeicheröfen (plus bei Bedarf zusätzliche elektrische Direktheizer) verdeutlichen zudem einen hohen Grad von Energieverschwendung. In der "Ruine" bestehe enormes Einsparungspotenzial, dem Vorhaben sei "oberste Priorität" einzuräumen, war während einer jüngst ins FC-Heim einberufenen Sitzung des Ratsausschusses für Sport und Partnerschaft zu vernehmen. Die Gestaltung des vorläufig auf 370 000 Euro kalkulierten Gebäudes orientiert sich nach Angaben Schöttelndreiers an den Mindestanforderungen zeitgemäßer Standards. Geplant sind auf einer etwa 230 Quadratmeter umfassenden Grundfläche vier Umkleide- sowie zwei Duschräume, Unterbringungsbereiche für Schiedsrichter und ein Technikraum. Derzeit wird überlegt, wie die Energieversorgung auf den neuesten Stand der Technik gebracht werden kann. "Wir werden wohl mit Solarunterstützung arbeiten", gibt der Ortsvorsteher zu verstehen. Für ihren Anteil an der Gesamtfinanzierung, die unter maßgeblicher Beteiligung von Stadt und Kreissportbund konstruiert werden soll, steht die FC-Mitgliedschaft (zurzeit inklusive Kindern und Jugendlichen etwa 400 Personen) sozusagen Spaten bei Fuß - der Verein möchte möglichst viel Eigenleistung einbringen. Dass der voraussichtliche Baubeginn 2008 erfolgen kann, ist nicht zuletzt der flinken Arbeit der Stadtverwaltung zu verdanken. Die notwendigen Unterlagen mussten wegen der Vorverlegung eines Antragsterminsäußerst kurzfristig zusammengestellt werden. "Für die schnelle Erledigung möchten wir uns bedanken", sagt Schöttelndreier. Alle Flinkheit im Vorfeld kann unterdessen wohl nicht verhindern, dass die Achumer Wiese auch im übernächsten Jahr das besondere Augenmerk des Ortsvorstehers auf sich ziehen wird - die endgültige Fertigstellung des Traktes ist erst für 2009 vorgesehen. Aktuell erinnert Schöttelndreier an den für Sonnabend, 16. Februar, einberufenen örtlichen Schnatgang. Der traditionelle Rundgang bietet den Teilnehmern zahlreiche Gelegenheiten zum Meinungs- und Erfahrungsaustausch und wahrscheinlich auch einen Zwischenstopp im FC-Vereinsheim, wo die unzulänglichen Zustände von allen Teilnehmern persönlich in Augenschein genommen werden können.

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