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"Centrum für Implantologie und Parodontologie" an der Herminenstraße kooperiert mit Krankenhaus Bethel

Neu: Angebot des CIP schließt Lücke im Landkreis

Bückeburg (tw). Ein neues, bisher im Landkreis Schaumburg nicht vorhandenes Angebot soll ab Anfang Oktober den Krankenhaus-Standort Bückeburg stärken und eine Lücke in der Behandlung der Patienten schließen: Besagte Dienstleistung wird am "Centrum für Implantologie und Parodontologie" (CIP) am Krankenhaus Bethel erbracht.

veröffentlicht am 05.09.2007 um 00:00 Uhr

Probesitzen im so genannten chirurgischen Eingriffsraum: Dr. Han

"Die Verträge mit Bethel wurden bereits im Sommer 2006 geschlossen", sagen Dr. Hans-Jürgen Henze und Dr. Bernd Söhngen, die das CIP im Erdgeschoss der von Grund auf sanierten Ex-Schwesternschule an der Herminenstraße 24 vis a vis des Krankenhauses gemeinsam betreiben. Das Centrum hat eine Größe von 180Quadratmetern. Im Inneren befinden sich der Empfang, der zugleich als Wartezimmer dient, Besprechungsräume sowie zwei Behandlungszimmer; eines davon ist ein so genannter chirurgischer Eingriffsraum. Die im Obergeschoss des Gebäudes gelegenen "Bethel"-Funktions- und Seminarräume können die beiden Mediziner mit nutzen. "Das CIP versteht sich als zusätzliches Angebot in der zahnärztlich-chirurgischen Behandlung im Zusammenwirken mit dem Hausarzt", erklärt Dr. Henze. Und ergänzt: "Es werden zahnärztliche Implantologie, Parodontologie und zahnärztliche Chirurgie auf fachlich hohem Niveau angeboten." Dabei sei durch die besagte Zusammenarbeit mit den bestehenden Abteilungen des Krankenhauses Bethel auch die Behandlung von Patienten mit beeinträchtigenden Vorerkrankungen möglich. Dr. Söhngen zu den Einzelheiten: "Das Angebot reicht von der Behandlung unter Allgemeinnarkose durch die Anästhesiologische Abteilung des Krankenhauses bis zur stationären Aufnahme - zum Beispiel im Haus Reiche." Das Nutzen der röntgenologischen Abteilung mit dem eigenen CT soll die Behandlung nach den Prinzipien der navigierten Chirurgie ermöglichen, die eine minimalinvasive Operationstechnik erlaube. "Die eigentliche Operation", so die beiden Ärzte, "ist dann nur noch wenig belastend und zeigt nur noch geringe Nebenwirkungen". In manchen Fällen ergebe sich durch die Computerplanung auch die Möglichkeit, bereits vor der Operation den festsitzenden Zahnersatz herzustellen und gleichzeitig mit dem Einbringen der Implantate einzusetzen. Neudeutsch heißt das: "teeth in one hour". Die erfolgreiche Implantologie, betonen die Zahnärzte, ist heute kein Zufall mehr, sondern kann mit vorhersagbarem Erfolg vom ausgewiesenen Fachmann bewerkstelligt werden. Sowohl Dr. Henze als auch Dr. Söhngen haben seit vielen Jahren fundierte Kenntnisse in der Implantologie, Parodontologie und zahnärztlichen Chirurgie; beide verfügen übereinen von den Fachorganisationen verliehenen zertifizierten Tätigkeitsschwerpunkt in der Implantologie und Parodontologie. Dr. Henze begann seinen Berufsweg nach Studium der Zahnheilkunde als Truppenarzt bei der Luftwaffe, ließ sich 1995 in einer Praxis in Sachsenhagen nieder. Nach einem Masterstudium ist er seit 2006 "Master Of Oral Medicine In Implantology". Dr. Söhngen führt nach Studium der Zahnheilkunde seit 1989 eine eigene Praxis in Stadthagen. Er ist seit 1995 Gerichtsgutachter und Sachverständiger der Zahnärztekammer Hannover. Das CIP stellt sich derÖffentlichkeit am Samstag, 29. September, von 11 bis 15 Uhr mit einem "Tag der offenen Tür" vor. Die künftigen Behandlungszeiten: montags, dienstags, donnerstags und freitags jeweils von 8 bis 12 und 15 bis 18 Uhr. Tel. (0 57 22) 8 93 18 93, E-Mail cip@teleos-web.de. In Kürze gibt's auch eine Homepage: www.cip-bueckeburg.de



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