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Diakoniebeauftragte vorgestellt

Netzwerk der Hilfe

Gronau. Ein Problem lag mitten in der Kirche – symbolisiert durch einen riesigen roten Ball. Allein war er nicht wegzutragen, drei Helfer mussten her, um den Ball wegzurollen. „Wenn Probleme zu groß sind, ist es gut, wenn man jemanden hat, der hilft“, sagte der Diakonie-Pastor des Kirchenkreisverbandes Hildesheim, Ralph-Ruprecht Bartels.

veröffentlicht am 07.11.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 23:21 Uhr

Helfen wollen die neuen Diakoniebeauftragten der Kirchengemeinden gern. Sie wurden bei einem Festgottesdienst in der Gronauer St.-Matthäi-Kirche jetzt in ihr Amt eingeführt. Die ehrenamtlichen Diakoniebeauftragten bilden die Schnittstelle zum Diakonischen Werk. „Sie müssen nicht alles wissen, sondern den Menschen sagen, wo sie Hilfe bekommen“, so Pastor Bartels. Matthias Böning, Geschäftsführer des Diakonischen Werks Hildesheim, und Diakonie-Pastor Ralph-Ruprecht Bartels erhoffen sich von der Einrichtung der Diakonie-Räume eine verstärkte Kooperation und Netzwerkbildung der ehrenamtlichen Diakoniebeauftragten. Die jeweiligen Vertreter der Schuldner-, Ehe-, Familien- und Lebensberatung, der der Hospizgruppe und der Kirchenkreissozialarbeit standen an Infotischen bereit. Pastor Bartels schickte die Gottesdienstbesucher mit einem Fragebogen los, um Lösungen für die dort beschriebenen alltäglichen Probleme zu finden. „Meine Großmutter kommt mit ihren 85 Jahren noch ganz gut allein zurecht. Nur das Saubermachen fällt ihr schwer. Wer kann mir helfen, jemanden für sie zu finden, dem sie vertrauen kann?“, war eine von neun Fragen. Die Lösung gab es bei Gisela Sowa und Susanne Gottschalk von der Kirchenkreissozialarbeit und einen Aufkleber mit der Kontaktadresse. Nach dem bewegten Teil des Gottesdienstes wurden fünf Diakoniebeauftragte in ihr Amt eingeführt.



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