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Discounter will am Standort Klein Eilsen noch im Juni mit dem Bau beginnen / Eröffnung im November

"Netto": Entscheidung innerhalb einer Woche

Heeßen (tw). Für den Bau des Netto-Marken-Discounters am Ortseingang von Heeßen stehen alle Zeichen auf Grün. "Wir haben unsere Stellungnahme, in der wir gegen den Bau des Marktes keine Bedenken anmelden, an den Landkreis Schaumburg geschickt", erklärt Eilsens Bürgermeister Bernd Schönemann auf Anfrage derLandes-Zeitung; Schönemann ist zugleich Gemeindedirektor in Heeßen. Das Projekt liegt innerhalb der Grenzen eines gültigen B-Plans, das Grundstück ist überdies erschlossen.

veröffentlicht am 25.05.2007 um 00:00 Uhr

Die Einkaufswagen stehen schon Schlange und warten auf ihren Ein

"Derzeit wird geprüft, ob für Netto die Baugenehmigung erteilt werden kann", berichtet Klaus Heimann. Der Pressesprecher des Landkreises: "Ich rechne damit, dass die Entscheidung bis Ende Mai vorliegen wird." Nach den Punkten, die bereits abgearbeitet sind, "zeichnet sich in der Tendenz eine Befürwortung des Bauvorhabens ab", formuliert es Heimann derzeit noch vorsichtig. Vorfreude denn auch bei Hans-Hermann Garbers: "Sobald die Genehmigung da ist, legen wir los", sagt der Lüneburger Projektentwickler ("Do it yourself Haus"), der dem Bauamt des Landkreises eine "sehr engagierte" Begleitung des Vorhabens bescheinigt. Baubeginn in Heeßen werde also bereits Anfang Juni sein. Und auch einen Zeitpunkt für die geplante Übergabe des Marktes an Netto gibt es bereits: "Wirhaben den 30. Oktober ins Auge gefasst", so Garbers. Sehr nahe an jenem Datum werde auch die Eröffnung liegen. Wie berichtet, soll der Discounter am Standort Klein Eilsen eine Verkaufsfläche von 760 Quadratmetern zuzüglich weiteren 25 Quadratmetern für einen Backshop haben - und damit knapp unter der Obergrenze von 800 Quadratmetern liegen, ab der es nach der so genannten Regelvermutung zu wesentlichen Auswirkungen auf umliegende Kommunen kommen könnte. Für 2000 Quadratmeter im rückwärtigen Bereich habe der Lebensmittler dagegen keine Verwendung. "Auch später nicht", wie Garbers betont und damit Spekulationen über Erweiterungsgelüste eine klare Absage erteilt. Geplant sind außerdem 80 Stellplätze, nur 52 wären vorgeschrieben. Der Rat Heeßen stellte Mitte März nach einem Kurzvortrag des Projektentwicklers binnen 15 Minuten und mit den Stimmen aller Bürgervertreter das Einvernehmen her. Die Gemeinderäte von Bad Eilsen und Luhden stehen dem Projekt mit Masse ablehnend gegenüber, haben aber kein Mitspracherecht.



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