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Neschen engagiert sich für die Eingliederung von Menschen mit Behinderungen

Neschen-Mitarbeiterin wird mit dem VdK-Integrationspreis ausgezeichnet

Bückeburg/Brauweiler. Für ihre besonders geglückte Eingliederung ins Berufsleben ist Alexandra Matousek - eine gehörlose Mitarbeiterin der Neschen AG am Standort Brauweiler - kürzlich mit dem VdK-Integrationspreis des Landes Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet worden. Überreicht hat ihn Karl-Josef Laumann, Landesminister für Arbeit, Gesundheit und Soziales. In Summe wurden 18 000 Euro an die insgesamt zehn Preisträger ausgezahlt. Die Auszeichnungen sollen darauf aufmerksam machen, was Menschen mit Behinderungen zu leisten in der Lage sind.

veröffentlicht am 20.12.2008 um 00:00 Uhr

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In der Neschen-Großwerkstatt für industrielle Konservierung und Restaurierung historischer Dokumente arbeitet Alexandra Matousek im Mehr-Schicht-Betrieb. Ihr gefällt die Bandbreite der von ihr verrichteten Arbeiten. Ihre besondere Leidenschaft gilt dabei der sehr filigranen und bisweilen zeitaufwendigen manuellenRestaurierung beschädigter Aktenblätter. Als gehörlose Migrantin musste sie neben der tschechischen auch die deutsche Gebärdensprache erlernen. Die lebensfrohe und sympathische Frau, die ursprünglich das Schneiderhandwerk ausgeübt hatte, weiß, was sie kann und was sie will. Ihr Lächeln und ihre positive Art übertragen sich schnell auf andere, hieß es in der Laudatio. "Wir freuen uns sehrüber die Auszeichnung, die Frau Matousek vom Sozialverband VdK Nordrhein-Westfalen erhalten hat", sagt Dr. Helge Kleifeld, Business-Unit-Manager im Bereich "Documents" bei Neschen. "Der Preis zeigt, dass unsere Bemühungen Früchte tragen, Verantwortung für Menschen mit Behinderung zuübernehmen. Das ist ein großer Ansporn, auch in Zukunft die Zusammenarbeit mit öffentlichen Stellen voranzutreiben, um verstärkt Schwerbehinderte in ein angemessenes Beschäftigungsverhältnis zu bringen." Im Rahmenöffentlich-privater Partnerschaften engagiert sich die Neschen AG seit längerem für Menschen mit Behinderungen. Zusammen mit dem Landschaftsverband Rheinland integrierte das Unternehmen neun Schwerbehinderte in den ersten Arbeitsmarkt. Von den 16 Beschäftigten des Rheinischen Zentrums für Massenentsäuerung von Archiv- und Bibliotheksgut der Neschen AG in Brauweiler sind mehr als die Hälfte behindert.



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