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Betriebsfußball: Blindow vom letzten auf den ersten Platz / Sparkasse macht's andersrum

Neschen spitzelt Polente sieben Kugeln ins Netz

Bückeburg (bus). Die Vertretung der Bernd-Blindow-Schulen hat die Hallen-Stadtmeisterschaft im Betriebsfußball gewonnen. Im Endspiel besiegten die Blindow-Kicker das Team der Volksbank in Schaumburg mit 2:1 Toren. Den dritten Platz sicherte sich die Mannschaft der Stadtwerke, die mit 3:1 gegen SE Spezial Electronic die Oberhand behielt.

veröffentlicht am 14.03.2008 um 00:00 Uhr

Das von Mobile Partners (Bernd Kohl, Marcus Kastning) organisierte Turnier erwies sich unter der Leitung der jungen Schiedsrichter Marco Claes, Christian Peil und Daniel Reichenauer und der betreuenden Hilfestellung des DRK-Ortsvereins als mitunter hochspannende Angelegenheit. Häufig machte der Unterschied zwischen den Fünfer-Teams nach der Auswertung der elfminütigen Begegnungen lediglich einen Zähler aus. Für deutliche Abstände zeichneten am ersten Tag lediglich die Truppe der Schäferkaserne (4:0 gegen Sparkasse Schaumburg) und SE Spezial Electronic (5:1 gegen Stadt Bückeburg/Bäder GmbH) verantwortlich. Am zweiten Turniertag sah das Publikum in der gut besuchten Kreissporthalle gleich zwei Ergebnis-Paukenschläge, an deren Zustandekommen in beiden Fällen die Abordnung der Polizei beteiligt war. Die Ordnungshüter verblüfften zunächst mit einem akkurat ausbaldowerten 7:0 über die aus der Jägerkaserne entsandte Kohorte. Als in der Endrunde die Ermittlung des Fünftbesten anstand, war die Polente allerdings schnell von der Rolle und ließ sich von den auf Neschen-Ticket antretenden Ballkünstlern (bei null eigenen Erfolgen in der Tor fahndung) gleich sieben Kugeln ins Netz spitzeln. Außer sportlicher Hochkarätigkeit förderten die Stadtmeisterschaften Besonderheiten zutage. Zum einen schien die (bei der Pokalüberreichung als Gastgeber fungierende) Sparkasse die in Fußballkreisen grassierende Erkenntnis "Geld schießt keine Tore" untermauern zu wollen. Die Bänker verzeichneten auf der Habenseite ihres Torekontos gerade einmal vier Zähler. Da war (bei 15 Gegentreffern) an Punkte nicht zu denken. Sechs Spiele, sechs Niederlagen lautete die ernüchternde Bilanz des Vorjahressiegers. Andererseits widerlegten die bis ins Finale vorgedrungenen Kollegen der Volksbank die Geld-Tore-Theorie. Im Portfolio der mit taktischer Finesse kombinierenden Genossen fand sich zwar insgesamt nur einüberschaubares Übergewicht zwischen Haben (neun Tore) und Soll (sechs Gegentore), dennoch reichte es zur Vizemeisterschaft. Eine bemerkenswerte dritte Seite brachten die Blindow-Schulen (Gesamtausbeute 18:8) ins Spiel. Die Schülervertretung, vor Jahresfrist als Letzter mit dem Fairnesspokal abgespeist, ließ von Anfang an kaum etwas anbrennen und stützte so die Auslegung, dass gerade in Bückeburg nichts so sehr über Sieg und Niederlage entscheidet wie die Tagesform. Der Fairnesspokal ging diesmal nicht an eine Mannschaft, sondern an alle teilnehmenden Fußballspielerinnen.



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