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Ex-Linken-Politiker Volker Riehs hat Interesse / Etablierte Kräfte bei Gemeinderatswahlen wohl unter sich

Nenndorfer will für AfD in den Kreistag

Bad Nenndorf/Rodenberg. Bei den bevorstehenden Kommunalwahlen geht die Alternative für Deutschland (AfD) für den Kreistag ins Rennen und will auch einen Bad Nenndorfer in das Gremium schicken. Im Wahlbezirk Nenndorf/Sachsenhagen will Volker Riehs für die Partei antreten.

veröffentlicht am 14.04.2016 um 16:28 Uhr
aktualisiert am 15.08.2016 um 14:29 Uhr

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Autor:

Gerrit Brandtmann und Guido ScholL

Entsprechende Informationen dieser Zeitung bestätigte Riehs. Er habe Interesse an der Kandidatur für den Kreistag. Entschieden werde darüber aber erst später, betonte Riehs, der 2011 zur Kommunalwahl noch für die Linke angetreten war. Seit 2015 hat der Bad Nenndorfer einen Sitz im überparteilichen Behinderten- und Seniorenbeirat der Samtgemeinde Nenndorf inne.

In Workshops haben rund 35 Mitglieder des Kreisverbandes Nienburg-Schaumburg ein Positionspapier erarbeitet, wie der Vorstand auf Anfrage mitteilte. In etwa einem Monat werden die sechs Kandidaten für die einzelnen Wahlbezirke gewählt und das Programm beschlossen.

„Wir werden uns unter anderem für den Erhalt des mehrgliederigen Schulsystems starkmachen“, erklärte Kreisvorsitzender Daniel Carl. Etwa 40 Mitglieder zählt sein Verband derzeit, besonders in Rinteln war die AfD schon früh gut organisiert. Doch auch aus Bad Nenndorf stammen drei Vorstandsmitglieder: Peter Hardtke sowie Christa und Volker Hardt.

Für den Kreistag mobilisiert die Partei ausschließlich politische Newcomer, heißt es seitens des Vorstands. Mit ein bis zwei öffentlichen Veranstaltungen monatlich in Nienburg und Schaumburg versuche die AfD, sich aktuell zu etablieren.

Für die beiden Samtgemeinderäte und die Gemeinderäte in Rodenberg und Nenndorf will die Partei aber keine Kandidaten aufstellen, weil auch keine Ortsvereine existieren. Bisher gibt es auch sonst keine Anzeichen, dass neue Gruppierungen abgesehen von den arrivierten Kräften – SPD, CDU, WGN, Linke und Grüne – Mandate in den lokalen Gremien anstreben.

In Rodenberg treten mit der Wählergemeinschaft Rodenberg und WIR auch Gruppen abseits der Parteien SPD, CDU, Grüne und FDP an. Derzeit formiert sich nach Informationen von Günther Wehrhahn aus der Stadtverwaltung zudem eine neue Gruppierung, die sich aber noch nicht der Öffentlichkeit präsentieren möchte.

Die Frist für die Anmeldung von Wahllisten läuft in beiden Samtgemeinden am 25. Juli ab.geb, gus



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