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Abschlussfeier der Fachschule Heilpädagogik / Erinnerung an bedeutende Pädagogen neben der bekannten Maria Montessori

Nebenberuflich fleißig: 14 Heilpädagogen bestehen ihre Prüfung

Hameln. Ganz außer der Reihe zum Schulhalbjahr schließen – wie immer – die staatlichen anerkannten Heilpädagogen und Heilpädagoginnen ihre Ausbildung an der Elisabeth-Selbert-Schule ab.

veröffentlicht am 09.02.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 00:21 Uhr

Denn die berufsbegleitende Weiterbildungsmaßnahme an der Fachschule Heilpädagogik läuft über 2 ½ Jahre, und während im Sommer 2011 bereits wieder die „Neuen“ angefangen haben, schlossen um die Weihnachtszeit herum 14 AbsolventInnen ihre Prüfungen erfolgreich ab und haben dies nun Ende Januar im Forum am Münsterkirchhof gebührend gefeiert.

In einer dialogischen Rede betonten Schulleiterin Gisela Grimme und die Abteilungsleiterin von der Fecht wie vorausschauend bereits Maria Montessori sich mit ihrem Motto: „Hilf mir es selbst zu tun“ um den Wert der Autonomie und bedürfnisorientierte Förderung eingesetzt hatte. Auch in Bezug auf Inklusion sei ihre Arbeit vor 100 Jahren wegweisend gewesen.

Aber auch andere „Wurzeln“ der Heilpädagogik wurden von der Bildungsgangleitung Frau Höflich und der Klassenlehrerin Iris Nolte-Grote beim Gestalten der „Blume der Heilpädagogik“ ins Feld gebracht: Da fielen Namen wie Paul Moor, Heinrich Hanselmann, Peter Flosdorf, Virginia Satir und viele andere „Urväter“ und „Urfrauen“, die das Menschenbild und die Beziehungsgestaltung als wesentliche Voraussetzung zum Begleiten in schwierigen Lebenskontexten geprägt haben. So entstand im bunt geschmückten Forum eine riesengroße Blume, die neben den musikalischen Klängen und Rhythmen von der neuen Klasse den Heilpädagogen den Abschied schwermachten. Zahlreich begleiteten Freunde und Familienangehörige die fleißigen „SchülerInnen“, die neben ihrer Berufstätigkeit (meistens als Erzieher) und familiären Pflichten in den Abendstunden und am Wochenende die „Schulbank“ gedrückt hatten. „Hier zeigt sich, dass jeder Mensch selbst gesteckte Ziele erreichen kann, wenn die nähere Umgebung dies mitträgt und die Fortbildungswilligen wertschätzend und kompetent begleitet werden“, betont Schulleiterin Grimme.

Folgenden staatlich anerkannten Heilpädagoginnen und einem staatlich anerkannten Heilpädagogen wurden die Zeugnisse ausgehändigt: Sabine Bringer, Greta Dörbaum, Julia Engewicht, Marina Gatzemeier, Nadine Globke, Dorota Greulich, Michael Hamfler, Annika Juber, Lena Kasten, Melanie Pausewang, Nicole Potthast, Nicole Rodewald, Ardiana Syla, Katrin Vogel. Für besonders gute Leistungen erhielten Marina Gatzemeier, Nadine Globke und Lena Kasten und Buchgeschenk des Landkreises.



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