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Keine Chance lassen

Nazis versuchen, an die Macht zu kommen

Auf Veranlassung (Denunzierung) des Bürgermeisters Schepelmann wurde Margarete Pieper in das KZ Auschwitz deportiert. Am 17. April 1945 ist Margarete Pieper im KZ Auschwitz zu Tode gekommen. Margarete Pieper war Jüdin. Ihr Mann wurde als „jüdisch Versippter“ ebenfalls in Haft genommen.

veröffentlicht am 24.02.2020 um 14:48 Uhr

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Zu: „Gedenken an Naziopfer“, vom 23. Januar


Den Holocaust hat er überlebt. Sieben Jahre später, 1952, wurde Paul Schepelmann wieder zum Bürgermeister gewählt. Der Staat hat es versäumt, diesen Mann vor Gericht zu stellen. Wegen Mordes, Totschlags, Tötung eines Menschen. Im Jahre 2019 wurde ein Soldat – er war 96 Jahre alt – wegen tausendfachen Mordes angeklagt. Er war abkommandiert und hatte keine Chance. Dem soldatischen Eid, den er im KZ geleistet hatte, musste er nachkommen. Paul Schepelmann hat aus reinem Hass gegen die Juden gehandelt. Ich schäme, mich in einem Land zu leben, wo so etwas möglich war. Ich schäme mich, in einem Land zu leben, wo Nazis wieder versuchen, an die Macht zu kommen. Gebt diesen hirnamputierten Idioten keine Chance!

Hessisch Oldendorf



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