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Bergrutsch im Steinbruch Steinbergen: Erörterungstermin mit Behörden und Verbänden in der "Grafensteiner Höh"

Naturschutzverbände fordern weitere Untersuchungen

Steinbergen (wm). Am Mittwoch beschäftigten sich 21 Behördenvertreter ab 10 Uhr morgens in der "Grafensteiner Höh" mit den neuen Plänen der Norddeutschen Naturstein GmbH (NNG), die am Messingsberg nicht nur den kompletten Bergrücken, sondern (wie berichtet) auch den Werkstattfelsen mit bereits renaturierten Teilen des Steinbruchs abbauen will.

veröffentlicht am 24.05.2007 um 00:00 Uhr

Am Computer vorbereitet: Landschaftsplaner von Luckwald präsenti

Wie Dr. Hermann Franke von der Staatlichen Gewerbeaufsicht als Leiter des sogenannten Scopingtermins erläuterte, sind bei der rund zweieinhalbstündigen, nicht öffentlichen Anhörung keine Entscheidungen getroffen worden. Man habe lediglich das weitere Verfahren erörtert. Anwesend waren unter anderem Vertreter der Naturschutzverbände, der Kommunen und des Landkreises Schaumburg. Landschaftsplaner Georg von Luckwald stellte für die NNG die künftigen Pläne vor. Wie Luckwald im Anschluss an den Scoping-Termin erklärte, hätten Behörden wie Naturschutzverbände ergänzende Forderungen in Bezug auf den Untersuchungsrahmen gestellt. So ist der Steinbruch 2006 in das Nachmeldeverfahren für das Vogelschutzgebiet "Uhu-Brutplätze" einbezogen worden. Hier sollen die Untersuchungen auf Vorkommen von Fledermäusen, Tagfalter und Heuschrecken erweitert werden. Luckwald kündigte an, nach den Sommerferien sei ein Informationstermin für die interessierte Öffentlichkeit geplant.



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