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Ausbildung auf Vereinskosten / Resozialisierungsprojekt gemeinsam mit Freiwilligen geplant

Naturerlebnisbad sucht Badeaufsichten

Lauenstein (gök). Auf den Trägerverein des Naturerlebnisbades Lauenstein kommen einige Veränderungen zu. Der geschäftsführende Vorstand um die Vorsitzende Gabriele Koch-Heinemeier, den stellvertretenden Vorsitzenden Uwe Koch und die Kassiererin Brigitte Wolf wollen sich Ende März aus persönlichen Gründen nicht mehr zur Wahl stellen.

veröffentlicht am 22.03.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 19:41 Uhr

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Im Vorfeld der Versammlung machte sich der Vorstand auf die Suche nach potenziellen Nachfolgern, um Ende März nicht ohne Vorstand dazustehen. Wolfgang Schünemann – bisher zuständig für Marketing und Pressearbeit – hat zugesagt, sich für den Posten des Vorsitzenden zur Wahl zu stellen, wenn sich kein anderer Kandidat findet. „Das Bad ist es einfach wert, das man sich dafür einsetzt.“ Es wurden bereits Gespräche mit weiteren Bürgern geführt, die sich für die anderen Posten zur Mitarbeit bereit erklären. „Wir sind froh, dass wir schon für jedes Amt jemanden zur Wahl stellen können. Es werden alle Posten besetzt. Aber vielleicht finden sich ja noch weitere Kandidaten während der Versammlung, die sich einbringen wollen“, sagt Schünemann.

Für die neue Saison hofft Schünemann, dass sich viele ehrenamtliche Helfer finden. So will der Verein Freiwillige auf Vereinskosten zu Badeaufsichten ausbilden lassen und hofft auf rege Beteiligung unter den Bürgern von Lauen-stein und Umgebung. Durch Dietmar Müller – Ortsratsmitglied in Lauenstein und angestellt bei der Jugendanstalt Hameln – kam Schünemann in Kontakt mit dem schwarzen Kreuz in Celle. Das „Schwarze Kreuz“ hilft seit 1925 Straffälligen und ihren Angehörigen während und nach der Haft und ist Mitglied im Diakonischen Werk und in der Evangelischen Konferenz für Straffälligenhilfe. Finanziert wird die Arbeit durch Spenden. „Im vergangenen Jahr waren Insassen der JA mit ihren Betreuern im Harz und sind dort gewandert. In diesem Jahr wollen einige am Wochenende des 23./24. März beim ersten Arbeitseinsatz des Vereins unterstützen. Dafür sind wir sehr dankbar“, sagt Schünemann. „Die sechs jungen Erwachsenen und die vier Betreuer sollen sich bei uns wohlfühlen. Nach der geplanten Arbeit im Becken wollen wir an dem Freitagabend noch einen schönen Grillabend durchführen, bei dem wir mit den Heranwachsenden ins Gespräch kommen wollen“, schlägt Schünemann vor. Nach dem Grillen können sich die Jugendlichen mit den örtlichen Attraktionen am Naturerlebnisbad wie Kegeln, Dart oder Billard beschäftigen. Neben dieser Resozialisierungshilfe hofft der Verein natürlich auch auf die Teilnahme von vielen Mitgliedern, damit die fälligen Arbeiten im Bad auch rechtzeitig vor Saisonbeginn erledigt werden können. Richtungweisend sei die Jahreshauptversammlung am 30. März um 19 Uhr bei Felix in Lauenstein. Die Wahl werde zeigen, welchen Weg der Verein in Zukunft einschlagen wird.

Im Naturerlebnisbad gibt es bis zur Saisoneröffnung noch viel zu tun.

Foto: gök



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