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Mit dem Nabu Holzminden zu Deutschlands wilden Vögeln – im Kinosaal

Naturerlebnis der besonderen Art

Kreis Holzminden. Die Reise geht weiter: In „Deutschlands wilde Vögel – Teil 2“ entführt Hans-Jürgen Zimmermann die Zuschauer erneut in die artenreiche Welt wilder Vogelarten. An außergewöhnlichen Beobachtungsplätzen von den Alpen bis zur Nordsee gelangen dem Filmemacher einzigartige Aufnahmen, die nicht nur eingefleischte Naturliebhaber faszinieren.

veröffentlicht am 28.10.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 14:12 Uhr

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Autor:

Marina Fuchs
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Der Nabu Holzminden empfiehlt diese ganz besondere Vogelexkursion und wird im Foyer des Holzmindener Kinos seine Naturschutzarbeit darstellen und Informationsmaterial bereithalten. Der zweite Teil des Naturfilms wird am 2. und 9. November gezeigt. Beginn ist jeweils um 11.30 Uhr im neuen Roxy-Kino in der Fürstenberger Straße 5 in Holzminden. Kartenreservierungen sind unter der Rufnummer 05531/ 1279955 oder unter www.kino-holzminden.de möglich.

„Ich möchte mit dem Film auf die Vielfalt unserer Vogelwelt aufmerksam machen und dafür werben, dass es sich lohnt, sie zu schützen“, erklärt Zimmermann. An insgesamt acht Beobachtungsplätzen zwischen Nebelhorn und Helgoland harrte er mitunter mehrere Tage aus, um eine einzige Szene einzufangen. Dass sich die Geduld gelohnt hat, zeigen beispielsweise die Aufnahmen in der Diepholzer Moorniederung: Zwischen Bremen, Hannover und Osnabrück hat sich eines der größten Kranichrastgebiete in Deutschland entwickelt, in dem sich im Herbst bis zu 70 000 rastende Kraniche beobachten lassen – an einem einzigen Tag. Wenn sich die „Vögel des Glücks“ abends in riesigen Schwärmen zusammenfinden, bietet sich dem Beobachter ein überwältigendes Naturschauspiel.

Auch im Europareservat „Rieselfelder Münster“, einem der wichtigsten Rastplätze für ziehende Wat- und Wasservögel im Binnenland, gelangen Zimmermann beeindruckende Aufnahmen. Wie im ersten Teil verzichtet auch die Fortsetzung von „Deutschlands wilde Vögel“ auf Spezialeffekte, Computeranimationen und sonstige Tricks. Der Film zeigt keine gezähmten Tiere, sondern ausschließlich frei lebende Vögel und garantiert somit authentische Bilder. Die Dreharbeiten für beide Filme dauerten insgesamt drei Jahre. „Mit meinen Filmen möchte ich beim Kinobesucher ein besseres Verständnis für unsere Umwelt wecken und dazu anregen, selber Vögel zu beobachten“, erklärt Hans-Jürgen Zimmermann. „Denn Naturschutz und Naturerlebnis lassen sich vereinen.“

Wiedehopf am Kaiserstuhl.

Mehr Informationen zum Film gibt es unter www.NABU-Holzminden.de

Naturfilmer Hans-Jürgen Zimmermann gelangen eindrucksvolle Aufnahmen, hier: Basstölpel auf Helgoland. pr (2)



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