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Schwimmteich oder Biopool – Unterschiede in Anlage und Optik

Natürlicher Badespaß

veröffentlicht am 31.05.2014 um 00:00 Uhr

Ein beherzter Sprung ins kühle Nass erfrischt an warmen Tagen ungemein – am liebsten im eigenen Garten. Doch das Badevergnügen zieht bisweilen Erscheinungen wie rote Augen oder Hautreizungen nach sich. Der Grund dafür ist Chlor, das in klassischen Pools zum Einsatz kommt. Dabei ist es heute längst ohne Chemie möglich, reines und hygienisch einwandfreies Wasser im Garten zu realisieren.

Sowohl Schwimmteiche als auch Biopools kommen vollkommen ohne Chlor aus und halten das Wasser auf rein natürliche Weise sauber – für ein unbeschwertes Badevergnügen. Die unterschiedlichen Bezeichnungen „Schwimmteich“ und „Biopool“ machen bereits die wesentlichen Unterschiede deutlich: Der Schwimmteich ähnelt in Anlage und Optik einem natürlichen Gewässer, während der Biopool eher in der klassischen Pool-Optik zu finden ist – ausgerüstet ebenfalls mit umweltfreundlicher Filtertechnologie, die Chlor und Co. überflüssig macht. Für welche Version sich Hauseigentümer entscheiden, hängt von verschiedenen Faktoren ab: von der Größe des eigenen Gartens ebenso wie von der Gartenplanung und dem persönlichen Stil.

Wer sich zum Beispiel für einen Schwimmteich interessiert, sollte wissen, dass dieser bereits durch seine Optik besonders naturnah wirkt – ein Effekt, der beispielsweise bei Gebäuden mit klarer, moderner Architektur nicht immer gewünscht ist. Der entscheidende Vorteil eines Schwimmteichs ist das natürliche Kreislaufprinzip, bei dem Tiere und Pflanzen eine wesentliche Rolle spielen – das Resultat ist ein kleines Biotop im eigenen Garten, das der Natur sehr nahe kommt.

Wer sich eher für eine Pool-Optik begeistern kann, findet mit Biopools eine interessante Alternative. Die Optik entspricht der eines Pools, die natürliche Wasseraufbereitung eher der eines Schwimmteichs. Auf rein biologische Weise wird das Wasser in diesen Anlagen sauber gehalten.

Auch wenn sich das Wasser bei Schwimmteich und Biopool wie von selbst reinigt, benötigen die Wasserlandschaften im Garten doch etwas Pflege.

Bei einem Schwimmteich ist eine jährliche Grundreinigung empfehlenswert, eine noch gründlichere Grundpflege zudem alle drei Jahre. Zum Herbst hin sollten zudem Pflanzen zurückgeschnitten oder auch ein Netz als Schutz vor Laub angebracht werden. Bei einem Biopool bildet sich mit der Zeit an den Beckenwänden ein natürlicher Biofilm, der mit dem Poolroboter, der regelmäßig laufen sollte, oder mit einer Bürste entfernt wird. Weitere Informationen gibt es im örtlichen Fachhandel. mpt



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