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Im Trend: Bio-Weine und Restsüße beim Roten / Wirte weitgehend zufrieden

Nass und kalt - doch Zeltheizungen und deftige Kost retten das Weinfest

Rinteln (wm). Drei Tage Weinfest - für die Wirte zumindest besser als die Aktien-Börse zurzeit: Freitagabend ein Top-Geschäft, freute sich Dieter Girnus, Samstag so lala und am Sonntag auch nicht übel. Als das Wetter kippte, haben auch die Wirte reagiert, ihre Zelte geschlossen und die Heizungen angeworfen - die Gäste wussten eszu schätzen.

veröffentlicht am 06.10.2008 um 00:00 Uhr

Fröhliche Runde: Der Wein schmeckt auch im dicken Wintermantel.

Sie orderten dann, was zu der kühlen Witterung passte: deftige Kost wie Tafelspitz, Flammkuchen und Braten, der bei Falk Giese zum Anbeißen appetitlich noch auf dem Schneidbrett brutzelte. Riesengarnelen waren bei Thomas Rathkolb der Renner, für die Gäste fachmännisch geöffnet und geschmackvoll auf dem Teller dekoriert von Koch Jörg Lingner. Zwei Wein-Trends machten die Gastronomen in den drei Tagen aus: Vorbei die Zeiten, in denen Rotwein so trocken sein musste, dass er noch im Glas staubte und die Kehle zusammenzog. Inzwischen wird wieder eine gewisse "Restsüße" geschätzt. So ging im Zollhaus-Zelt der Verdicchio gleich flaschenweise über den Tresen. Auch Bioweine, lange Zeit eher Ladenhüter in der Gas tronomie, fandenüberraschend viele Abnehmer Bei Matthias Möller im Österreich-Zelt griffen viele Gäste allerdings zur Flasche Bier. In diesem Fall keineswegs Stilbruch, denn in Österreich liegt Bier mit Wein in der Beliebtheitsskala gleichauf und Möller hatte selbstverständlich, wenn schon denn schon, mit Stiegl einen Gerstensaft von Österreichs größter Brauerei im Ausschank - Stiegl-Bier hat übrigens schon Wolfgang Amadeus Mozart getrunken. Glühwein allerdings war auf dem Fest nicht im Angebot - den gibt es erst auf dem Adventszauber - und dann ist das Thermometer sicher noch um etliche Grade weiter gesunken.



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