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37 Jahre alt: Ortsfeuerwehr Vehlen sucht neues Fahrzeug / Profil ausschreiben

Nagelneu oder günstig und gebraucht?

Obernkirchen (clb). In der Sitzung des Ausschusses für Ordnungs- und Feuerwehrwesen hat am Donnerstagabend die Beschaffung eines neuen TSF-W-Fahrzeuges (Tragkraftspritzenfahrzeug mit Wassertank) für die Ortsfeuerwehr Vehlen im Mittelpunkt gestanden. Diskutiert wurde vor allem über die Frage, ob ein Vorführ- oder ein Neufahrzeug angeschafft werden soll.

veröffentlicht am 27.02.2009 um 08:48 Uhr

Bad Eilsens Gemeindebrandmeister Hartmut Krause stellt den Aussc

Da das derzeitige Fahrzeug der Vehlener Wehr mit seinen 37 Jahren definitiv zu alt für einen weiteren Gebrauch sei, habe es in der Vergangenheit bereits Gespräche zwischen Feuerwehr und Verwaltung bezüglich eines neuen Wagens gegeben, erläuterte Bernhard Watermann, stellvertretender Stadtdirektor. Die Feuerwehrmitglieder hätten bereits ein Profil für das von ihnen gewünschte TSF-W-Fahrzeug zusammengestellt. 95 000 Euro seien im Haushalt eingeplant worden, der Landkreis stelle Zuschüsse in Höhe von 15 000 Euro zur Verfügung. Das TSF-W-Fahrzeug von der Samtgemeinde Eilsen, das Gemeindebrandmeister Hartmut Krause den Anwesenden im Rahmen der Sitzung vorstellte (150 PS, sieben Tonnen schwer, Zuladungsmöglichkeiten von 490 Kilogramm, Tankauslastung von 750 Litern) entsprach jedoch nicht ganz den Wünschen der Vehlener Ortsfeuerwehr, die sich ein individuell angepasstes Fahrzeug wünscht, an dem auch kleine Änderungen vorgenommen werden können. Werner Harder (SPD) betonte, dass in erster Linie ein Neufahrzeug in Frage komme, es sei denn, es stehe ein erheblich billigeres Vorführfahrzeug zur Verfügung. Zudem halte er es für wichtig, dass sich der Fahrzeughersteller in möglichst naher Umgebung zur Bergstadt befinde. "Die Nähe zu der Firma Schlingmann (die in Dissen bei Osnabrück ansässig ist) ist so gesehen optimal", machte Harder deutlich. Watermann schlug vor, das alte Fahrzeug der Vehlener Wehr zu verkaufen und das Geld (etwa 2000 bis 3000 Euro) in das neue Auto zu investieren - auch, um den Förderverein zu entlasten. Stadtbrandmeister Rolf Schaper plädierte dafür, sich für ein Fahrzeug zu entscheiden, dass bereits über eine fest eingebaute Pumpe verfüge - um Kosten sowie Arbeitsaufwände zu vermeiden. Letztlich einigten sich die Mitglieder einstimmig darauf, das Fahrzeugprofil auszuschreiben, das alte Fahrzeug zu verkaufen sowie das Geld aus dem Verkauf für das neue Auto zu verwenden. Gegebenenfalls wird der Förderverein die Kosten mit übernehmen.

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