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"Nächster Halt: Hameln Nord"

veröffentlicht am 30.03.2014 um 17:14 Uhr

Bahnhof

Hameln (mafi). Eine zweite Bahnstation für Hameln – zum Greifen nah? schon im Jahr 2000 waren sich die Ratsmitglieder einig, dass ein Ein- und Ausstieg nahe der Süntelstraße sinnvoll wäre. Angesichts der nahegelegenen Behörden, Schulen, Wohngebiete und selbst der Altstadt könnten viele Fahrgäste von den verkürzten Wegen profitieren. 

Jetzt kommt Bewegung in die Haltepunktfrage – angetrieben durch die zusätzlichen Möglichkeiten durch die künftig zivile Nutzung der benachbarten Linsingen-Kaserne. Der Ausschuss für Stadtentwicklung hat sich einhellig für den Vorschlag von CDU und Grünen ausgesprochen, bei der Landesnahverkehrsgesellschaft (LNVG) die Einrichtung eines Haltepunktes an der Süntelstraße zu beantragen. Volker Mohr, Fachbereichsleiter Planen und Bauen und erfahren im Bau solcher Stationen, überraschte die Ratsleute bereits mit vielen Detailinformationen zu den Umsetzungschancen und Gestaltungsmöglichkeiten.
 Mohr hält den Grünstreifen zwischen Süntel- und Justus-Kiepe-Straße für ideal, um dort mit wenig Aufwand, einen Bahnsteig, einen Busanschluss und eine Park-and-Ride-Anlage einzurichten. An der Reginastraße bestehe bereits eine Unterführung der Bahnstrecke mit Treppe und behindertengerechter Rampe. Der Haltepunkt erfülle fast alle Kriterien der LNVG. So wohnen im Umkreis von 1,5 Kilometern weit mehr als 2000 Menschen, und 50 Zusteiger pro Tag dürften locker zu erreichen sein. Nur der Abstand zum „Hauptbahnhof“ ist geringer als die Mindestdistanz von drei Kilometern. Das allerdings muss nach Angaben von LNVG-Sprecher Rainer Peters kein Ausschlussgrund sein, wenn das Projekt ansonsten überzeugt.

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