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Nachzahlung: Landeskircheäußert sich

Landkreis (ssr). Zu der Nachzahlung in Höhe von 1,46 Millionen Euro, welche die Landeskirche Schaumburg-Lippe im Rahmen eines Vergleichs an die Norddeutsche Kirchliche Versorgungskasse (NKVK) zu leisten hatte (wir berichteten), teilt die Landeskirche mit: Bis 1993 sei das Landeskirchenamt davon ausgegangen, dass Pastoren erst dann zur NKVK angemeldet werden müssen, wenn sie in ein Dienstverhältnis auf Lebenszeit übernommen werden. Die NKVK habe die Anmeldungen, auf denen der Zeitpunkt der Übernahme in ein Pfarrerdienstverhältnis auf Lebenszeit vermerkt war, ohne Beanstandungen akzeptiert. "Aufgrund der seinerzeitigen Rechtsauffassung hatte die Landeskirche keine Veranlassung, das von der NKVK akzeptierte Anmeldeverfahren zu ändern", so Pressesprecher Josef Kalkusch in einer Pressemitteilung. Im Jahr 1993 habe sich dann herausgestellt, dass die Rechtsauffassung hinsichtlich der Probedienstler falsch war.

veröffentlicht am 26.06.2007 um 00:00 Uhr



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