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Ehrungen beim Kreisjugendfeuerwehrtag in Lauenstein

Nachwuchsarbeit ist wichtig

Hameln-Pyrmont/Lauenstein (tis). Der Stellenwert der Jugendfeuerwehren für die Ortswehren im Landkreis wurde beim Kreisjugendfeuerwehrtag in Lauenstein erneut herausgestellt, sind sie doch die Garanten für Nachwuchs im aktiven Bereich. In Berichten über die Arbeit im abgelaufenen Jahr wurde die Vielfältigkeit bei Nachwuchs-Brandschützern unter Beweis gestellt. Ehrungen bildeten den Höhepunkt der Versammlung. Auf ein beeindruckendes Zahlenwerk konnte der kommissarische Kreisjugendwart Carsten Pook in seinem Jahresbericht hinweisen. Zwar waren die Mitgliederzahlen bei 642 Jungen und 331 Mädchen im Vergleich zum Vorjahr um 60 gesunken, dennoch wurden in den 75 Jugendwehren im Landkreis 5913 Stunden Dienst im feuerwehrtechnischen Bereich und 4953 Stunden in der allgemeinen Jugendarbeit geleistet. Ihren Spaß hatten die Jugendwehrmitglieder sicher bei 693 Tagen, die sie in Zeltlagern und bei Fahrten verbrachten. „Und sagenhafte 16 184 Stunden zusätzlichen Zeitaufwand erbrachten die Jugendwarte und Betreuer, um die Dienste für die Jugendlichen vorzubereiten“, erklärt Carsten Pook. Ihre Fähigkeiten unter Beweis stellten die Mädchen und Jungen dadurch, dass an 110 von ihnen die Jugendflamme, Stufe 1, verleihen werden konnte, 45 die Prüfung zur Stufe 2 bestanden und drei Jugendliche auch die Jugendflamme, Stufe 3 erreichten. Der Kreisjugendwart: „Weiterhin konnten alle angetretenen Gruppen die Prüfung zur Leistungsspange bestehen.“

veröffentlicht am 16.02.2011 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 23:41 Uhr

Carsten Pook erinnerte an den Kreiswettbewerb in Oldendorf, bei dem die 2. Gruppe der Jugendwehr Fried-richsburg als Sieger vom Platz ging, und den Kreissternmarsch mit der Jugendwehr Grupenhagen auf Platz 1. Lisa Biskup von der Jugendwehr Wallensen berichtete über die Aktivitäten der Gemeindejugendfeuerwehr Salzhemmendorf. Von feuerwehrtechnischer Ausbildung erzählte sie, aber auch Brennballturnieren, dem Besuch des Rasti-Landes und dem einwöchigen Zeltlager am Doktorsee bei Rinteln. Der stellvertretende Landesjugendwart Frank Lohmann dankte mit der Floriansmedaille der niedersächsischen Jugendfeuerwehr Jugendwart Jörg Bertram von der Jugendfeuerwehr Diedersen und Stefan Broermann von der Feuerwehr Friedrichsburg. Die Kreisjugendfeuerwehr verabschiedet Mario Lis aus ihren Reihen, der als stellvertretender Stadtjugendwart in Bad Pyrmont aus diesem Amt ausgeschieden war. Die Ehrengäste, wie die Bundestagsabgeordnete Gabriele Lösekrug Möller, die Landtagsabgeordneten Otto Deppmeyer und Ulrich Watermann, der Vorsitzende des Ausschusses für Feuerwehr, Kreistagsabgeordneter Rolf Keller, und Salzhemmendorfs Bürgermeister Martin Kempe bescheinigten den Jugendwehren eine sehr gute Arbeit: „Die Jugendwarte machen einen klasse Job, in dem sie ihre Jugendlichen immer wieder motivieren.“



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