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Viele Blindow-Schüler und Bundeswehr / Jürgen Harmening tief berührt

Nachschlag für die Hilfsaktion: Das Palais meldet 251 Typisierte

Bückeburg (tw). Erneut haben sich am gestrigen Mittwoch bei "Bückeburg - eine Stadt lässt sich typisieren" Menschen zuhau f in den Dienst der großen Hilfsaktion gestellt. "Genau 251 waren's", meldet Angela Hagel vom Initiativkreis kurz nach Abschluss der zweiten Auflage um 17.15 Uhr hochzufrieden aus dem Palais. Mit dem Termin unter der Woche sei es gelungen, vor allem Wochenendpendler mit ins Boot zu holen, die am 19. April verhindert waren. Insgesamt sind es jetzt 1129 Spender.

veröffentlicht am 12.06.2008 um 00:00 Uhr

Kleiner Stich, großer Moment: Um 15.10 Uhr lässt Dr. Klaus-Peter

Einen Höhepunkt erlebt die Aktion, als Dr. Klaus-Peter Neubauer um 15.10 Uhr mit Angela Wittenberg die 1000. Spenderin zur Ader lässt. Gabriele Schönbeck, Persönliche Referentin des Fürsten, bedankt sich bei der Bückeburgerin im Namen des Schlossherrn mit einer Flasche Fürst-Schaumburg-Sekt: "Damitder Kreislauf wieder in Schwung kommt." Kurios: "Ich wollte eigentlich erst gar nicht kommen", gesteht Angela Wittenberg. Und ergänzt: "Dann aber habe ich mir gesagt: Du hast schon so viele Blutabnahmen hinter dir - da kommt es auf die fünf Milliliter auch nicht mehr an." Ein großes Lob kommt derweil von Rüdiger Maxin: "Bis 15.10 Uhr hatten sich bereits mehr als 100 Blindow-Schüler und -Schülerinnen aller Fachrichtungen typisieren lassen. Das ist ein Super-Engagement", so der Schulleiter. Aber nicht nur die "Blindows", auch die Bundeswehr nutzt die Gunst der Stunde und schreitet im Palais gleich en bloc zur guten Tat. "Ich binüberglücklich - ein großer Erfolg", kommentiert Jürgen Harmening, der wegen seiner Chemotherapie beim ersten Termin selbst nicht dabei sein konnte. Es sei überwältigend miterleben zu dürfen, welche Solidarität in Bückeburg möglich ist - wenn man nur einen kleinen Anstoß dazu gebe. Der Initiator der Typisierungs-Aktion: "Das Geschehen im Palais berührt mich auch deshalb emotional besonders, weil ich nächste Woche in Münster die Stammzellen von meinem Bruder transplantiert bekomme."



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